«Menschen wie Götter» – ein philosophischer Roman über die Begegnung der unvollkommenen Menschheit mit der Utopie. Die Helden gelangen in eine parallele Welt, in der die Wissenschaft Mangel, Kriege und soziale Ungleichheit besiegt hat, und der Verstand zur höchsten Wert geworden ist. Doch die ideale Gesellschaft erweist sich nicht nur als Gegenstand der Bewunderung, sondern auch als Herausforderung: Sind die Menschen fähig, eine Welt ohne Angst, Gewalt und Macht zu akzeptieren? Wells stellt die unbequeme Frage – ist der Mensch nicht zu unvollkommen für sein eigenes Paradies.
Der Roman «Wenn der Schlafende erwacht» ergänzt dieses Buch mit einer düsteren und besorgniserregenden Vision der Zukunft. Das Erwachen eines Menschen aus dem 19. Jahrhundert in der Welt künftiger Jahrhunderte wird zur Entdeckung einer Gesellschaft, in der technischer Fortschritt mit brutaler sozialer Hierarchie koexistiert. Es ist eine Geschichte über Macht, Manipulation und den Preis, den die Menschheit für die Illusion der Ordnung zahlt.
Herbert Wells – einer der Begründer der Science-Fiction und ein Schriftsteller, für den die Zukunft immer ein Weg war, über die Gegenwart zu sprechen. Seine Romane sind mutige intellektuelle Experimente, in denen wissenschaftliche Hypothesen Anlass für Gespräche über Macht, Gesellschaft und die Natur des Menschen werden.