Schon seit der Kindheit wird uns eingetrichtert, dass es bedeutet, brav zu sein, ruhig, gefügig und ordentlich zu sein. Weise und wohlwollende Menschen bieten an, uns dabei zu helfen, würdig, positiv, produktiv zu sein und jederzeit bereit zu sagen: „Ja, ich werde es schaffen!“.
Doch meist erschöpft uns das ständige Streben, besser zu sein und den Anforderungen der Gesellschaft zu entsprechen, und zerstört uns.
Rebecca Seal, britische Journalistin und Schriftstellerin, stellt den Lesern radikale und unangenehme Fragen zur Selbstakzeptanz, zu eigenen Unvollkommenheiten und zum Ablehnen des von der Gesellschaft auferlegten Kults des Erfolgs, der Produktivität und der äußeren Perfektion.
Die Autorin schlägt vor, traditionelle Vorstellungen von solchen „Laster“ wie Faulheit, Angst und übermäßiger Emotionalität zu überdenken und behauptet, dass diese Eigenschaften sehr nützlich sein können.
Sie fordert nicht dazu auf, plötzlich schlecht und unbequem zu werden, sondern regt vielmehr an, darüber nachzudenken, wie man jeden Teil von sich akzeptieren kann, ohne sich an die von der Gesellschaft geschaffenen Vorlagen anzupassen.