Ein grundlegendes Werk über die Wendepunkte des 20. Jahrhunderts, das die sozialpolitischen Wurzeln des Konflikts aufdeckt.
Basierend auf der Arbeit mit einer großen Menge an Quellen präsentiert das Buch nicht nur eine Chronik der Ereignisse, sondern bietet auch eine kraftvolle Analyse...
der Ursachen, die die Gesellschaft in den Abgrund der Gewalt treiben.
«Spanien in Flammen» des britischen Historikers Sir Paul Preston ist eine tiefgehende Untersuchung eines der Schlüsselk konflikte des 20. Jahrhunderts: nicht nur eine Chronik der Ereignisse, sondern eine vollständige wissenschaftliche «Biografie des Krieges». Ziel des Autors ist es zu erklären, warum gerade Spanien der 1930er Jahre zur Arena eines Klassen-, Ideologie- und internationalen Konflikts wurde. Preston zeigt, wie die politischen Kräfte – von Anarchisten bis Monarchisten – um ihre Vorstellung von Gerechtigkeit kämpften, wie und warum das Eingreifen Nazi-Deutschlands, faschistischen Italiens und anderer Länder den Bürgerkrieg in eine Ouvertüre und Generalprobe des Zweiten Weltkriegs verwandelte – und dessen Formen vorbestimmte. Wie die Ausrottung ganzer sozialer Gruppen zum Sinn und Ziel dieses Krieges wurde – und wie der weitsichtige Franco, während er sein Modell des Nachkriegsspanien formte, absichtlich das historische Gedächtnis der Verlierer zerstörte. Der Autor zeigt verschiedene «Wahrheiten» und erklärt, warum der formal beendete Krieg bis heute andauert – und weit über die Spanier hinaus relevant ist.
Autor: Пол Престон
Verlag: Al'pina Pablisher
Altersgrenzen: 16+
Jahr der Veröffentlichung: 2025
ISBN: 9785002233939
Anzahl der Seiten: 448
Größe: 216x146x28 mm
Einbandart: Hard
Gewicht: 620 g
ID: 1729558
ab € 38.94