Der Film Zentralasiens – vielleicht einer der instabilsten Bereiche der visuellen Kultur im postsowjetischen Raum. Manchmal breitet er sich in lebhaften kurzen Ausbrüchen auf internationalen und regionalen Festivals aus, manchmal gelangt er auf die große Leinwand und sogar in die...
Wiederaufführung, manchmal – und das zunehmend in letzter Zeit – taucht er in den Empfehlungen von Filmkritikern und Online-Kinoplattformen auf. Aber viel häufiger bleibt er nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb Zentralasiens unbemerkt. Dabei zeichnen sich die in Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan produzierten Filme durch eine unkonventionelle Optik und einen besonderen Kontext aus, die weder europäischen, noch russischen oder irgendeinem anderen Film ähneln. Ziel des Buches ist es, die Leser mit den Trägern dieser Optik bekannt zu machen. Außerdem soll versucht werden, Zentralasien durch die Augen der Regisseure zu betrachten.
Kamil Gimazdtinov – Forscher des zentralasiatischen Films, Dramatiker, Theaterregisseur, Chefredakteur der Internetzeitschriften über die Kultur Tatarstans „Inde“ und „Inde. Almet“. Kurator von Filmvorführungen aus Zentralasien in Kasan am Theaterstandort MOÑ, im Zentrum für zeitgenössische Kultur „Smena“ und im Kulturzentrum „Moskowski“. Im Jahr 2021 hat er am Institut für internationale Beziehungen, Geschichte und Orientalistik der Kasaner (Wolga) Föderalen Universität seine Masterarbeit „Post-sowjetische Erfahrung der Konstruktion eigener Identität im zentralasiatischen Spielfilm“ verteidigt.
Autor: Камиль Гимаздтинов
Verlag: GARAZh
Altersgrenzen: 18+
Jahr der Veröffentlichung: 2025
ISBN: 9785605171638
Anzahl der Seiten: 319
Größe: 195х130х23 mm
Einbandart: Soft
Gewicht: 450 g
ID: 1728438
16 Januar (Fr)
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