In der christlichen Kultur wurden Frauen häufig als „Gefäß der Sünde“ bezeichnet. Schuld daran war die Urmutter Eva, die von Satan verleitet die Frucht vom Baum der Erkenntnis kostete. Theologen machten Adams Frau verantwortlich für das gesamte darauf folgende Leid...
der Menschheit, und die Vorstellung von der Frau als Komplizin des Teufels legitimierte die patriarchale Herrschaft über sie und die Notwendigkeit ihrer Unterwerfung. Im 19. Jahrhundert jedoch zeichnet sich in der Kultur eine Neubewertung dieses Postulats ab: Unter dem Einfluss des Romantizismus beginnt man, die Figur des Teufels und das Bild des Sündenfalls mit der Idee der Befreiung zu verbinden, vor allem der Befreiung von der christlichen patriarchalen Tyrannei und Misogynie im Kontext der linken, antiklerikalen, esoterischen und künstlerischen Strömungen jener Zeit. In seinem Buch untersucht Per Faxneld das Bild des Luzifers als Befreier der Frauen im „langen 19. Jahrhundert“ und verwendet dabei umfangreiche Materialien: von literarischen Werken, wissenschaftlichen Arbeiten und Zeitungsberichten bis hin zu frühen Filmen, Malerei und sogar Schmuckstücken. Die Arbeit von Faxneld hilft zu verfolgen, wie verschiedene emanzipatorische Diskurse, die sich damals herausgebildet haben, miteinander verbunden sind im Kampf gegen die konservativen Kräfte, die unter dem Banner des Christentums auftreten. Per Faxneld ist Religionshistoriker an der Universität Stockholm, der sich auf westlichen Esoterismus, „alternative Spiritualität“ und neue religiöse Bewegungen spezialisiert hat.
In der christlichen Kultur wurden Frauen häufig als „Gefäß der Sünde“ bezeichnet. Schuld daran war die Urmutter Eva, die von Satan verleitet die Frucht vom Baum der Erkenntnis kostete. Theologen machten Adams Frau verantwortlich für das gesamte darauf folgende Leid der Menschheit, und die Vorstellung von der Frau als Komplizin des Teufels legitimierte die patriarchale Herrschaft über sie und die Notwendigkeit ihrer Unterwerfung. Im 19. Jahrhundert jedoch zeichnet sich in der Kultur eine Neubewertung dieses Postulats ab: Unter dem Einfluss des Romantizismus beginnt man, die Figur des Teufels und das Bild des Sündenfalls mit der Idee der Befreiung zu verbinden, vor allem der Befreiung von der christlichen patriarchalen Tyrannei und Misogynie im Kontext der linken, antiklerikalen, esoterischen und künstlerischen Strömungen jener Zeit. In seinem Buch untersucht Per Faxneld das Bild des Luzifers als Befreier der Frauen im „langen 19. Jahrhundert“ und verwendet dabei umfangreiche Materialien: von literarischen Werken, wissenschaftlichen Arbeiten und Zeitungsberichten bis hin zu frühen Filmen, Malerei und sogar Schmuckstücken. Die Arbeit von Faxneld hilft zu verfolgen, wie verschiedene emanzipatorische Diskurse, die sich damals herausgebildet haben, miteinander verbunden sind im Kampf gegen die konservativen Kräfte, die unter dem Banner des Christentums auftreten. Per Faxneld ist Religionshistoriker an der Universität Stockholm, der sich auf westlichen Esoterismus, „alternative Spiritualität“ und neue religiöse Bewegungen spezialisiert hat.
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