"Die Ernte von Preiselbeeren durch Sikhs in Kanada" kann als eine Art Erzählung betrachtet werden. Die Erzählung aus der dritten Person (über die Schultern einer fiktiven Protagonistin) oszilliert zwischen biografischer Erzählung und offenkundiger Fiktion. Hier herrscht der Geist des Anachronismus,...
während erkennbare Gesichter und Situationen sich mit erfundenen vermischen. Das Buch besteht aus Miniaturen: die Kindheit in Leningrad in den fünfziger Jahren, geprägt von (fremder) Nostalgie, verschiedene Moskauer Bildungseinrichtungen und avantgardistische Vorahnungen der sechziger Jahre, die Realitäten der Emigration, Einfügungen dokumentarischer Materialien wie fremder mündlicher Memoiren oder Zeitungsanzeigen und sogar Überlegungen, manchmal auch Parodien zu literarischen oder akademischen Themen. Das Interesse der Autorin konzentriert sich auf die flüchtigen kulturellen Details, die jeder Epoche einen unvergesslichen Geschmack verleihen. Die Prosa von Elena Tolstaya erinnert an die modernistische Ornamentik, und der paradoxe Scharfsinn hilft, eine bestimmte Distanz zu dem zu wahren, was wie autobiografische Erfahrung erscheint, und es mit einem kritischen Blick zu betrachten. Doch das sprachliche Spiel wird nicht zum Selbstzweck: der aufrichtige Ton bleibt selbst in den stilistisch kompliziertesten Passagen des Buches erhalten.
"Die Ernte von Preiselbeeren durch Sikhs in Kanada" kann als eine Art Erzählung betrachtet werden. Die Erzählung aus der dritten Person (über die Schultern einer fiktiven Protagonistin) oszilliert zwischen biografischer Erzählung und offenkundiger Fiktion. Hier herrscht der Geist des Anachronismus, während erkennbare Gesichter und Situationen sich mit erfundenen vermischen. Das Buch besteht aus Miniaturen: die Kindheit in Leningrad in den fünfziger Jahren, geprägt von (fremder) Nostalgie, verschiedene Moskauer Bildungseinrichtungen und avantgardistische Vorahnungen der sechziger Jahre, die Realitäten der Emigration, Einfügungen dokumentarischer Materialien wie fremder mündlicher Memoiren oder Zeitungsanzeigen und sogar Überlegungen, manchmal auch Parodien zu literarischen oder akademischen Themen. Das Interesse der Autorin konzentriert sich auf die flüchtigen kulturellen Details, die jeder Epoche einen unvergesslichen Geschmack verleihen. Die Prosa von Elena Tolstaya erinnert an die modernistische Ornamentik, und der paradoxe Scharfsinn hilft, eine bestimmte Distanz zu dem zu wahren, was wie autobiografische Erfahrung erscheint, und es mit einem kritischen Blick zu betrachten. Doch das sprachliche Spiel wird nicht zum Selbstzweck: der aufrichtige Ton bleibt selbst in den stilistisch kompliziertesten Passagen des Buches erhalten.
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