Die Märchen haben seit jeher die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen: Wer möchte nicht von gefährlichen Abenteuern, tapferen Helden, unbekannten Wesen und geheimnisvollen Zaubern hören? Vierundvierzig türkische Märchen aus dieser Sammlung öffnen dem Leser die Tür zur Welt der...
Sultane und Prinzessinnen, Dschinns und Drachen. Diese Märchen wurden von Ignaz Kunos (1860–1945) gesammelt und literarisch bearbeitet – einem ungarischen Folkloristen, Orientalisten, korrespondierenden Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und Privatdozenten der türkischen Sprache. Kuno reiste viel durch die Gebiete des Osmanischen Reiches und zeichnete Märchen auf, die zuvor nur mündlich überliefert wurden. In diesen Texten vereinen sich die Farbigkeit der türkischen Folklore und die europäische Märchentradition, die den Märchen der Brüder Grimm nahe ist. Zum ersten Mal erschien die Sammlung osmanisch-türkischer Märchen unter Kunos' Redaktion 1887 in Budapest auf Ungarisch; 1901 wurden diese Märchen vom ungarischen Künstler Willy Pogány (1882–1955) illustriert.
Willy Pogány (William Andrew Pogány) wurde in der Stadt Szeged in Österreich-Ungarn geboren und war bekannt als Buchillustrator, der sich hauptsächlich auf Kinderbücher spezialisierte. Pogánys Arbeiten werden dem Jugendstil zugeordnet: sie sind dynamisch, elegant und detailreich. Eine Facette seiner Kunst sind grafische Zeichnungen zu Mythen und Märchen. Magische Wesen sind ein häufiges Thema in den Arbeiten des Künstlers. Seine Helden sind expressiv, lebhaft und spiegeln genau die Charaktere der Märchen wider – schöne Prinzessinnen, böse Räuber, hinterlistige Hexen und furchterregende Dschinns. Insgesamt illustrierte der Künstler mehr als 150 Bücher. Neben der Buchillustration beschäftigte sich Pogány auch mit Malerei, Bildhauerei und Theater. 1914 zog er in die USA, wo er sich für das Kino interessierte.
Die Märchen haben seit jeher die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen: Wer möchte nicht von gefährlichen Abenteuern, tapferen Helden, unbekannten Wesen und geheimnisvollen Zaubern hören? Vierundvierzig türkische Märchen aus dieser Sammlung öffnen dem Leser die Tür zur Welt der Sultane und Prinzessinnen, Dschinns und Drachen. Diese Märchen wurden von Ignaz Kunos (1860–1945) gesammelt und literarisch bearbeitet – einem ungarischen Folkloristen, Orientalisten, korrespondierenden Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und Privatdozenten der türkischen Sprache. Kuno reiste viel durch die Gebiete des Osmanischen Reiches und zeichnete Märchen auf, die zuvor nur mündlich überliefert wurden. In diesen Texten vereinen sich die Farbigkeit der türkischen Folklore und die europäische Märchentradition, die den Märchen der Brüder Grimm nahe ist. Zum ersten Mal erschien die Sammlung osmanisch-türkischer Märchen unter Kunos' Redaktion 1887 in Budapest auf Ungarisch; 1901 wurden diese Märchen vom ungarischen Künstler Willy Pogány (1882–1955) illustriert.
Willy Pogány (William Andrew Pogány) wurde in der Stadt Szeged in Österreich-Ungarn geboren und war bekannt als Buchillustrator, der sich hauptsächlich auf Kinderbücher spezialisierte. Pogánys Arbeiten werden dem Jugendstil zugeordnet: sie sind dynamisch, elegant und detailreich. Eine Facette seiner Kunst sind grafische Zeichnungen zu Mythen und Märchen. Magische Wesen sind ein häufiges Thema in den Arbeiten des Künstlers. Seine Helden sind expressiv, lebhaft und spiegeln genau die Charaktere der Märchen wider – schöne Prinzessinnen, böse Räuber, hinterlistige Hexen und furchterregende Dschinns. Insgesamt illustrierte der Künstler mehr als 150 Bücher. Neben der Buchillustration beschäftigte sich Pogány auch mit Malerei, Bildhauerei und Theater. 1914 zog er in die USA, wo er sich für das Kino interessierte.
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