Diese Sammlung präsentiert journalistische und literarisch-kritische Arbeiten eines der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts – Osip Mandelstam (1891–1938). In den Artikeln und Essays untersucht er die Natur des poetischen Wortes, die Formen der Kultur und das geistige Prinzip, das ihnen...
zugrunde liegt, das Verhältnis von Tradition und Moderne. In seiner Sicht auf das Wesen der Kunst hat Mandelstam sich keinem der ästhetischen Strömungen seiner Zeit angeschlossen: Er wies die mystisch-theosophischen Ansichten der Symbolisten zurück, vermied den kulturellen Nihilismus des Proletkults und den Simplismus der Rappisten, und distanzierte sich gleichermaßen von den Theoretikern der formalen Schule und den Apologeten des vulgären Soziologismus. Gegenüber jedem dieser hermetischen Denksysteme stellte der Dichter das Streben nach einer ganzheitlichen und umfassenden Sicht auf die Welt, dem Verständnis von Kreativität in ihrer untrennbaren Verbindung mit dem historischen Dasein. Aus diesem Grund sind die kritischen Urteile Mandelstams, ebenso wie seine Gedichte, immer nach außen geöffnet – in die Gegenwart und die Vergangenheit, in das ganze launische Leben der Weltkultur. In das Buch sind die Autorsammlungen „Über die Poesie“ (1928) und „Gespräch über Dante“ (1933) sowie Einzelartikel und Essays aufgenommen.
Diese Sammlung präsentiert journalistische und literarisch-kritische Arbeiten eines der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts – Osip Mandelstam (1891–1938). In den Artikeln und Essays untersucht er die Natur des poetischen Wortes, die Formen der Kultur und das geistige Prinzip, das ihnen zugrunde liegt, das Verhältnis von Tradition und Moderne. In seiner Sicht auf das Wesen der Kunst hat Mandelstam sich keinem der ästhetischen Strömungen seiner Zeit angeschlossen: Er wies die mystisch-theosophischen Ansichten der Symbolisten zurück, vermied den kulturellen Nihilismus des Proletkults und den Simplismus der Rappisten, und distanzierte sich gleichermaßen von den Theoretikern der formalen Schule und den Apologeten des vulgären Soziologismus. Gegenüber jedem dieser hermetischen Denksysteme stellte der Dichter das Streben nach einer ganzheitlichen und umfassenden Sicht auf die Welt, dem Verständnis von Kreativität in ihrer untrennbaren Verbindung mit dem historischen Dasein. Aus diesem Grund sind die kritischen Urteile Mandelstams, ebenso wie seine Gedichte, immer nach außen geöffnet – in die Gegenwart und die Vergangenheit, in das ganze launische Leben der Weltkultur. In das Buch sind die Autorsammlungen „Über die Poesie“ (1928) und „Gespräch über Dante“ (1933) sowie Einzelartikel und Essays aufgenommen.
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