Die Geschichte erzählt von den Abenteuern des deutschen Soldaten Heinrich Augsburg im Jenseits. Geplagt von Schuldgefühlen zunächst wegen des Verrats an den Idealen, denen er dient, und dann wegen des Verrats an seiner Geliebten, stirbt er an der Ostfront. Erhält ein Kugel ins Auge, findet sich Heinrich in der Auferstehung wieder, einem Planeten, wo unsere gewohnte Welt in einem schiefen Spiegel des Dekadentismus reflektiert wird. Die Zeit dort verläuft rückwärts, anstelle der irdischen Kontinente toben feurige Meere, hochentwickelte Technologien stehen im Dienst des Obskurantismus, und jeder Mensch verwandelt sich in eine Form des Unheils, je nach der Art der Taten, die er im irdischen Leben begangen hat. Durch einen Zufall entgeht der Protagonist dem sofortigen Tod durch die Hände von Zombie-Plünderern, die auferstandene Soldaten aller Epochen begrüßen. Heinrich erhält eine Ausbildung auf der dunklen Seite des Mondes, legt einen Eid auf die Herren der Unendlichkeit ab und tritt somit den Reihen der Vampir-Ritter bei. Sie sind die Elite der Auferstehung.
In diesem dantesken Fegefeuer treffen sich, manchmal die Rollen wechselnd, Nachkommen mit Vorfahren, Jäger und Opfer, einfache Menschen und historische Persönlichkeiten. Unschuldige gibt es hier nicht, die Auferstehung brodelt wie ein Kessel voller Kriege und politischer Intrigen im Hintergrund der anhaltenden Feindschaft zwischen den Göttern des Limbus und den Herren der Unendlichkeit. Außerdem naht eine große Katastrophe - die Große Kosmische Flut.
Der Knoten aus Pflichtgefühl, Schuld, Liebe, Freundschaft und Verrat wird immer fester…