Vom Autor: «Alles, was ich wollte, war zu erzählen, dass die Wissenschaft jetzt, zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Buches, an dem Punkt ist, an dem bereits genug erforscht wurde, um das Genom zu bearbeiten, aber noch nicht die perfekten Scheren gefunden wurden, mit denen man Leben retten kann. An dem Punkt, an dem man eine Zelle in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen kann, indem man lediglich einen Cocktail aus vier Genen hinzufügt, aber diese Zellen so schwer zu kontrollieren sind, dass man sie mit magnetischen Partikeln markieren und verschiedene andere Tricks anwenden muss. An dem Punkt, an dem wir mittels gentherapeutischer Ansätze neurodegenerative Erkrankungen und Onkologie behandeln, aber den genauen funktionierenden Mechanismus des Entstehens dieser Erkrankungen noch nicht finden konnten. Ursprünglich wollte ich das Buch 'Auf der Suche nach GVO' nennen, darüber schreiben, wie toll die Genetik ist, wie sie uns alle retten wird und wie alles gut für uns sein wird. Aber, wie es das Gesetz des Genres vorschreibt, lief etwas schief. Und nun schreibe ich bereits über meine geliebten Stammzellen, denen ich mehr als fünf Jahre meines Lebens gewidmet habe, was nicht mehr und nicht weniger als 1/6 meiner Existenz ist. Und dann beschließe ich, das Ganze noch mit gentherapeutischen Ansätzen abzurunden und zum Schluss zu vermischen. Ich hoffe sehr, dass es Ihnen gefällt! Und ich hoffe noch mehr, dass Sie für sich etwas Neues und Interessantes erfahren werden».