Ein Blick von innen auf die sexuellen Praktiken des Mittelalters.
Waren mittelalterliche Frauen die Sklavinnen der Wünsche ihres Mannes, trugen sie in seiner Abwesenheit einen Keuschheitsgürtel? War Sex eine Pflicht oder ein Vergnügen? Konnte eine Frau über ihre Sexualität und ihren Körper sprechen? Nein. Und gleichzeitig ja.
Die meisten Vorstellungen vom Mittelalter verdanken wir Wissenschaftlern der viktorianischen Ära. Um zu betonen, welch zivilisierte Gesellschaft sie aufgebaut hatten, beschrieben sie die Schrecken der Vergangenheit wortreich. Selbst wenn historische Fakten das Gegenteil belegten. So entstand die Meinung vom Mittelalter als einer rückständigen, ungebildeten und unzivilisierten Zeit. Besonders Frauen litten darunter: Es wurde angenommen, dass sie nicht lesen konnten, keine Kosmetik benutzten und keine Unterwäsche trugen. Stimmt das wirklich?
Aus diesem faszinierenden Buch erfahren Sie:
- von dem wahren Sexualleben von Frauen aus allen Gesellschaftsschichten, einschließlich der Frauen, die Geschichte schrieben;
- was man im Schlafzimmer durfte und was nicht;
- wie man einen Mann mit Essen erobert;
- welche Regeln für die erste Hochzeitsnacht galten;
- wie man schwanger werden kann (und wie nicht)
und vieles mehr.
Für wen ist dieses Buch
Für alle, die sich für Geschichte in ihren ungewöhnlichen Aspekten interessieren.
Für alle, die sich für das Mittelalter begeistern.
Für alle, die sich für Frauenthemen und die Beziehungen zwischen Männern und Frauen zu verschiedenen Zeiten interessieren.