Allen sind die Herrscher aus der Dynastie der Rurikiden bekannt: Sviatoslav der Tapfere, Jaroslaw der Weise, Wladimir Monomach, Andrej Bogoljubsky, Dmitri Donskoi, Iwan der Große, Iwan der Schreckliche. Doch die Frauen der herrschenden Dynastie bleiben unweigerlich im Schatten, die einzige Ausnahme ist Fürstin Olga, die zu Beginn der Geschichte des Hauses Rurik eine souveräne Herrscherin war. Wie lebten Frauen des herrschenden Hauses - Mütter, Ehefrauen, Schwestern der Rurikiden - in der männlichen Welt der mittelalterlichen Staatspolitik, Kriege und Intrigen, die auf ihren zerbrechlichen Schultern die schwierige Aufgabe trugen, die Dynastie fortzuführen?
In ihrem neuen Buch präsentiert Marina Bandilenko, Drehbuchautorin beliebter historischer Serien und Bestsellerautorin der Reihe "Dokudramen", den Lesern den "weiblichen Blick" auf die mittelalterliche Geschichte Russlands – durch die Schicksale der Frauen der Dynastie der Rurikiden. Dies ist ein einzigartiges Material, das nur im Buchformat zugänglich ist.
Unter den Heldinnen: die schwedische Prinzessin Ingegerd - die Frau von Jaroslaw dem Weisen, und ihre Tochter Anna, die Königin von Frankreich wurde; die englische Prinzessin Gita von Wessex - die Frau von Wladimir Monomach, und Fürstin Jefdokija von Moskau, die Frau von Dmitri Donskoi; Fürstin Ulita Kutschkovna - die Frau von Andrej Bogoljubsky, und Fürstin Fevronia von Murom; die griechische Zarin Sofia Palaiologos und die erste russische Zarin Anastasia. Ihre Herkunft, Charaktere, Beziehungen in der Ehe und ihr Anteil an den Staatsangelegenheiten variierten stark, aber eines vereinte sie alle: Sie waren die Hüterinnen des herrschenden Hauses, in Trauer und Freude, in Siegen und Niederlagen.