«Der Verächter» — ein Roman über einen jungen Programmierer, für den der Kampf gegen Internet-Hass zur Lebensaufgabe und persönlichen Prüfung wird. Margarita Poluektova verlagert diesen Konflikt aus der digitalen Welt in die Schweizer Alpen, wo Kälte, Höhe und eine geschlossene Gruppe von Menschen schnell die gewohnten Schutzmechanismen außer Kraft setzen. Hier sind nicht der Ruf im Netz und nicht verbale Duelle wichtig, sondern Ausdauer, Erinnerung an die Vergangenheit und die Fähigkeit, sich selbst nüchtern zu betrachten. Die Geschichte basiert auf innerer Anspannung: Ein Mensch, der es gewohnt ist, Aggression aus der Ferne zu begegnen, sieht sich einer direkteren und gefährlicheren Form gegenüber.
German schließt sich einer internationalen Expedition in den Schweizer Alpen an, in der Hoffnung, seine eigenen Ängste zu überwinden. Die Wanderung erfordert von Anfang an Ausdauer und Konzentration und verwandelt sich dann in eine ernsthafte Prüfung, bei der jeder Fehler teuer zu stehen kommt. Unter diesen Bedingungen eskaliert der Konflikt mit dem Kollegen Anton, und tragische Ereignisse aus der Vergangenheit hören auf, etwas zu sein, das man beiseite schieben kann. Der Protagonist muss gleichzeitig um sein Überleben kämpfen, den Druck innerhalb der Gruppe aushalten und neu definieren, was es wirklich bedeutet, Hass entgegenzutreten.
- German — ein junger Programmierer, der sich dem Kampf gegen Hater im Internet verschrieben hat. Die Reise in die Alpen wird für ihn zu einem Versuch, Ängste zu überwinden und aus der gewohnten Umgebung auszubrechen, in der alles mit Worten, Bildschirmen und Distanz geregelt wird.
- Anton — der Kollege des Protagonisten und sein Hauptgegner in der Expedition. Ihr Gegensatz verstärkt die Anspannung in der Gruppe und macht die äußeren Schwierigkeiten noch härter.