Das Bildbuch «Quak-quak-quak» hilft dem Kleinen, schneller zu sprechen, indem es Lautnachahmung und Spiel einsetzt. Die Geschichte handelt von einem neugierigen kleinen Frosch, der einen Spaziergang macht und vollständig auf Lautnachahmung aufgebaut ist. Auf dem Weg trifft der kleine Frosch auf eine Bärin und ihr Bärenjunges, einen Igel, eine Maus, einen Fuchs, einen Maulwurf, ein Kaninchen, Wölfe, eine Eule, Eichhörnchen, einen Wildschweinen, einen Elch und einen Biber. Dabei erfährt er, wer wie spricht, was frisst und wo lebt. Unbemerkt und ohne Überredung beginnt er, einfache Silben und Geräusche nachzuahmen, indem er die Helden imitiert. So wird das Kind in das Spiel involviert und wird zum Teilnehmer der Handlung, und zwar nicht als passiver Zuschauer, sondern als Ausführender aller Rollen. Obwohl die Geschichte ziemlich lang ist (das Buch hat 72 Seiten), kann man sie von jedem Ort aus lesen, wobei genau so viel Zeit für die Beschäftigung eingeplant wird, wie nötig ist, um die Aufmerksamkeit des Kleinen zu halten und ihn nicht zu ermüden.
Der Text besteht aus kurzen Sätzen und ist reich an Lautnachahmungen – von einfachen einsilbigen «quak», «am», «uh» bis hin zu zusammengesetzten «plumps» und «piep-piep». Nach jedem Laut, der übertrieben artikuliert ausgesprochen wird, macht der laut vorlesende Erwachsene eine Pause, um dem Kind die Möglichkeit zu geben, zu wiederholen. Viele Geräusche hallen durch das gesamte Buch, und wenn man das Kind für jeden Versuch lobt (auch nur für das Bewegen der Lippen), dann wird es mit jedem Mal immer besser darin. Und schließlich wird es selbst die Sätze des Erwachsenen zu Ende sprechen und den Helden ihre «Repliken» zuflüstern.
Die ausdrucksvollen Illustrationen der Künstlerin Katja Klimowa, auf denen alle Tiere erkennbar sind und ihre Emotionen gut wahrgenommen werden, werden sogar die Kleinsten fesseln und helfen, das Lesen in eine angenehme und nützliche logopädische Beschäftigung zu verwandeln. Die lebendige Farbpalette, die von Grundfarben dominiert wird, berücksichtigt die Besonderheiten der Farbwahrnehmung von Kindern ab 6 Monaten.
Das Buch hat ein handliches Format mit abgerundeten Ecken und ist auf dickem Papier gedruckt, sodass man es bedenkenlos in kleine Hände geben kann, ohne Angst haben zu müssen, dass das Kind sich verletzt oder die Seiten zerknittert.
Die Bücher der Reihe «Ich lerne zu sprechen» werden von Logopäden für den frühen Start aktiver Sprache, die Entwicklung phonemischen Hörens und die Artikulationsfähigkeit bei Kindern von einem bis drei Jahren empfohlen.