«Unüberwindliches Schweigen des Lichts. Russische chthonische Erzählung» — ein mystischer Sammelband mit Elementen des Horrors über Menschen, die der Gefahr, der Schuld und dem, was jenseits der gewohnten Realität liegt, von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Bei Alexej Nebykin handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Geschichte, sondern um mehrere eigenständige Werke, die durch ein gemeinsames Gefühl der ultimativen Prüfung verbunden sind, bei der die Angst nicht nur ein Gefühl, sondern eine Möglichkeit ist, den Menschen auf die Probe zu stellen. Hier existieren in der Nähe ein treibender Leuchtturm, ein afrikanischer Krater, ein geisterhafter japanischer Ryokan und Bilder des Verfalls, die wie durch ein Gewebe in der Struktur der Welt sichtbar werden. Hinter Dunkelheit und Unruhe verbirgt sich ein anderes Motiv: die Suche nach einer Wahrheit, die stärker ist als das Grauen und der Tod.
Der Sammelband enthält Geschichten, in denen die Protagonisten gezwungen sind, am Rand ihrer physischen Kräfte und inneren Stabilität zu handeln. Einer ist auf einem treibenden Leuchtturm vom gewohnten Leben abgeschnitten, ein anderer konfrontiert Raubtiere in einem afrikanischen Krater, der dritte durchläuft eine Prüfungen der Ehre in einem japanischen Ryokan, der an der Grenze der Welten steht. Die Handlungsstränge unterscheiden sich nach Ort und Situation, aber sie vereinen sich in einem: Das Eindringen des Unerträglichen verändert nicht nur die Umstände, sondern auch den Blick des Menschen auf Schuld, Angst und die Kosten der Wahl. Die Mystik gründet sich nicht auf spektakulären Effekten, sondern auf einem ständigen Gefühl, dass sich hinter der sichtbaren Realität etwas Fremdes und Unbarmherziges verbirgt.
«Unüberwindliches Schweigen des Lichts. Russische chthonische Erzählung» — ein Sammelband unabhängiger Geschichten, die durch das gemeinsame Thema des Berührung des Menschen mit dem Jenseits und extremen Zuständen verbunden sind. In die Veröffentlichung fließen Erzählungen über das Überleben auf einem treibenden Leuchtturm, den Kampf gegen Raubtiere in einem afrikanischen Krater, die Prüfung der Ehre in einem geisterhaften japanischen Ryokan an der Grenze der Welten und andere Werke, die um Angst, Schuld und innere Grenzen aufgebaut sind. Die Geschichten sind nicht durch gemeinsame Helden verbunden, sondern durch einen einheitlichen Autorenton: In jeder von ihnen wird das äußere Grauen zur Prüfung der menschlichen Natur, und hinter den Bildern des Verfalls und der Zerstörung tritt die Suche nach Licht hervor, das die Dunkelheit nicht aufhebt, sondern hindurchgeht.