Was haben wir, die Viktorianer, mit dem Flug zum Mond und der Zukunft gemeinsam? Zu seiner Zeit spekulierten Autoren wissenschaftlicher Romane wie Jules Verne oder Herbert Wells nur darüber, wie die Zukunft aussehen könnte und dass Menschen auf den Mond gelangen könnten. Doch im 19. Jahrhundert wurden solche Annahmen, dank der gemeinsamen Erfahrungen zahlreicher Ingenieure und Wissenschaftler, zur Realität. Und als 1851 in London die erste Weltausstellung eröffnet wurde, bei der die Besucher von den neuesten Erfindungen beeindruckt waren, wurde offensichtlich – die Viktorianer erfanden die Zukunft.
Aber wie viel wissen wir über das, was den Entdeckungen und neuesten Erfindungen voranging – von der einfachen Idee des Schöpfers bis zu ihrer Verwirklichung? Hinter jeder Erfindung des 19. Jahrhunderts – vom ersten Telegraphen und Telefon, elektrischen Straßenbahnen und Eisenbahnen bis hin zu Maschinen, die denken können, und Motoren, die in der Lage waren, den Himmel zu erreichen – stand der disziplinierte Verstand des Erfinders. Der herausragende Wissenschaftsforscher Ivan Reese Morus präsentiert uns ein reiches Panorama herausragender Leben, die die Welt bis zur Unkenntlichkeit verändert haben und schließlich die Menschheit zum Mond führten.
«Die Viktorianer haben die Welt verändert, indem sie die Wissenschaft neu definierten. Sie verwandelten sie in ein Werkzeug zur Schaffung der Zukunft und, man muss sagen, erzielten dabei erstaunliche Erfolge. Dank ihrer Bemühungen sah die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts völlig anders aus als die Welt zu Beginn des 19. Jahrhunderts».