Li, eine brillante Studentin, die als Workaholic und Lieblingsschülerin der Professoren gilt, verspricht eine erfolgreiche Karriere bei einem der IT-Giganten und spannende, für die Menschheit wichtige Projekte. Aber es kommt anders: Li landet in einem abgelegenen, heruntergekommenen New York, in einer unbekannten Firma. Die Firma hat jedoch wirklich eine wichtige Mission: Sie löst im Auftrag der Regierung das Problem der Einsamkeit. Li und ihre Kollegen müssen künstliche Intelligenz darin ausbilden, ein Freund des Menschen zu sein.
Die Menschen kennen nicht einmal das Wort „Einsamkeit“ – es ist eine zu komplexe Emotion, und vor vielen Jahren wurde es aus allen Wörterbüchern gestrichen, in der Hoffnung, dass mit dem Wort auch das Problem verschwindet. Doch die Einsamkeit überflutet die Welt, die Fälle häufen sich, und das Leben der Menschen hängt von Lis Arbeit ab. Die KI muss so viele Daten wie möglich sammeln und verarbeiten, und dafür muss Li so viel wie möglich fühlen und erleben, und zwar so schnell wie möglich. Bis zu welchen Grenzen ist ein Mensch fähig, der daran gewöhnt ist, Erfolg um jeden Preis zu erreichen, wenn ihm die Aufgabe gestellt wird, einfach in vollen Zügen zu leben?
„Einsamkeit und Gesellschaft“ ist das Debüt von Charlie Dayroff, das bereits vor der Veröffentlichung in zahlreiche Listen der am meisten erwarteten Bücher aufgenommen wurde. Es ist die Geschichte von der Einsamkeit, die wir nicht wahrnehmen. Es ist die Geschichte von Freundschaft, die wir nicht verstehen. Es ist die Geschichte unseres Weges, der nicht vorhersehbar ist.