Die bewegende Dilogie „Hebamme von Auschwitz“ und „Hebamme aus Berlin“ – basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte von Esther Pasternak, einer Frau, deren Kampf um die Rettung von Kindern und die Suche nach ihrer eigenen Tochter sich über Jahrzehnte erstreckte.
1943. Auschwitz. Als die Hebamme Ana Kaminski und ihre Assistentin Esther Pasternak durch die Tore des Konzentrationslagers treten, ahnen sie noch nicht, dass sie vor einem Kampf stehen, der Hunderte von Schicksalen verändern wird. Im Entbindungsbaracken wird Ana Zeugin des schrecklichen Schicksals von Frauen und ihren Kindern. Als die Nazis beginnen, hellhäutige Babys für das Programm „Lebensborn“ zu entnehmen, entscheiden sich Ana und Esther für einen verzweifelten Schritt: Sie bringen heimlich den Kindern die Lagernummern ihrer Mütter bei, in der Hoffnung, dass eines Tages diese Marken den getrennten Familien helfen werden, wieder zueinander zu finden.
Doch selbst nach der Befreiung endet der Albtraum nicht...
1945. Esther verlässt Auschwitz lebend, aber ihre neugeborene Tochter Pippa ist verschwunden. Das Mädchen wurde in eine deutsche Familie genommen, und der einzige Faden, der die Mutter und das Kind verbindet, ist die Nummer, die ihr vor der Trennung auf ihrem Körper hinterlassen wurde. Während Europa versucht, sich von dem Krieg zu erholen, beginnt Esther ihren eigenen Kampf. Zerstörtes Berlin, Archive, Krankenhäuser, Listen vermisster Kinder, falsche Spuren und zerbrochene Hoffnungen – Jahr für Jahr setzt sie ihre Suche fort, entschlossen, sich mit dem Verlust nicht abzufinden.
Als ein lang erwartetes Wiedersehen näher zu sein scheint als je zuvor, greift das Schicksal erneut in ihr Leben ein. 1961 trennt die Berliner Mauer die Stadt und vernichtet die letzten Chancen auf eine Wiedervereinigung. Doch die mütterliche Liebe erweist sich als stärker als Zeit, Grenzen und politische Regime.