Als Agatha sechs Jahre alt war, verschwand ihre Mutter während der Erforschung der Legenden von Tuonela – einer finno-ugrischen Welt der Toten, und ihr Vater wurde verrückt von dem vergeblichen Versuch, sie zu finden. Die Jagd nach der Vergangenheit führt die erwachsene Agatha zu der Suchgruppe "LizaAlert", wo sie die Chance erhält, sich mit dem Erlebten zu versöhnen. Doch das ist nicht einfach, denn in den dunklen Wäldern von Karelien wartet immer noch das Echo eines familiären Geheimnisses auf Agatha, während die gesamte Taiga von einem unsichtbaren Signal des geheimnisvollen Radiosenders "UVB-76" durchzogen wird, das alarmierende Botschaften für die Lebenden sendet.
1. Folk-Horror mit karelischer Prägung: unpassierbare Wälder, Schamanen, finno-ugrische Mythologie über die Welt der Toten Tuonela und die Signale von "UVB-76", einem geheimen Radiosender mit mysteriösen Botschaften für die Lebenden.
2. Der Roman basiert auf allgemein bekannten Phänomenen: die reale Suchgruppe "LizaAlert", der tatsächlich existierende "Sender des Jüngsten Gerichts" – diese Methode verwischt endgültig die Grenze zwischen Legende und Wahrheit und macht die erste beängstigend, unheimlich greifbar. Gorshkov arbeitet in der Tradition des regionalen Horrors, wo der Handlungsort eine vollwertige Figur ist: die karelische Taiga erinnert sich, bewahrt und gibt das zurück, von dem die Menschen für immer loswerden wollten.
3. Valery Gorshkov – Journalist und Linguistik-Kriminologe, Gewinner der Wettbewerbe "Angst über der Stadt" und "Schrei ins All", Finalist des Preises "Meister des Schreckens", Autor des Romans "Pazori".