«Tschapaev und die Leere»
Der dekadente Poet Peter Leere tötet seinen alten Bekannten, stiehlt seine Identität und wird Kommissar in der Division von Wassili Tschapaev. Nachdem er eingeschlafen ist, wacht er in einer psychiatrischen Klinik auf. Hier versucht man, ihn von seinem Wahnsinn zu heilen, der mit der Leugnung seiner Identität verbunden ist. Welche dieser beiden Realitäten ist die echte? In der einen verliebt sich Peter in Anka, führt philosophische Gespräche mit Tschapaev und erfährt, was ein tonnenschweres Maschinengewehr ist. In der anderen wird er in Gruppensitzungen in das Bewusstsein anderer eingetaucht und sieht Schwarzenegger und Kawabata.
Oder vielleicht ist beides nicht real? Und das alles sind Varianten eines und desselben Albtraums, aus dem man nur aufwachen kann?
«Generation P»
Der junge Mann Wawilen Tatarsky glaubt, alles über Werbung zu wissen - schließlich erschafft er sie. Oder doch nicht? Oder erschafft die Werbung sich selbst, die Realität und sogar einige Ihnen wohlbekannte Menschen?
Wawilen erwartet ein chtonisches Abenteuer. Im Programm sind spiritistische Sitzungen mit dem Geist von Che Guevara und Dostojewski. Außerdem die Bekanntschaft mit der alten Göttin Ishtar, die das kollektive Bewusstsein lenkt.
«Das heilige Buch des Werwolfs»
Es gibt eine Welt, die dem Auge des Menschen verborgen ist. Es ist die Welt der Werwölfe - listig, klug und geheimnisvoll. Sie leben an unserer Seite, und sie zu sehen ist nicht einfach - aber ihre Existenz zu leugnen ist sinnlos.
«Das heilige Buch des Werwolfs» ist einer der «Haupt»-Romane von Viktor Pelevin. Darin, lange bevor der weltweite Trend zur Ungeheuerlichkeit begann, hatten diese liebenswürdigen, aber heimtückischen Halbfüchse und Halbwölfe bereits auf menschliche Schicksale Einfluss genommen. Und wenn es den Werwölfen passiert, sich ineinander zu verlieben, drohen die Erschütterungen der Erdkruste die gesamte Menschheit zu vernichten.