Ein wichtiger Teil des neuen Romans von Sascha Filipenko — ein Kreuzworträtsel. Der strenge formale Rahmen, in den der agierende Held — trotz seines freien Willens und kreativen Unvorhersehbarkeits — gezwungen ist, sich einzufügen. Andernfalls wird das Konzept nicht zum Finale führen. Ein zweiter völlig formaler Ansatz — Elefanten in der Stadt. Eine abgedroschene Metapher, die keine Lesevarianten zulässt: Elefanten — das sind Probleme, so riesig, dass man sie nicht ignorieren kann. Aber es scheint, dass man es doch kann? Und der Held des Romans, ein satirischer Stand-up-Comedian, setzt alles daran, seine Mitbürger vom Dämmerzustand zu wecken. Das System, gegen das er kämpft, versucht, ihn selbst zu einem Problem für die Bürger zu machen, «ihn zum Elefanten zu machen». Doch der Held hat eine mächtige Widerstandsressource — er ist verliebt. Zunächst gegenseitig, dann unerwidert — die Geliebte verrät ihn. Die Probleme, die ihm gegenüberstehen, sind unlösbar, jenseits menschlicher Möglichkeiten. Wird es ein magisches Mittel gegen die Entmenschlichung geben?
34 waagerecht: Ein Gefühl, das sich durch tiefe Zuneigung und Sehnsucht nach einem anderen Menschen auszeichnet. Sechs Buchstaben. Der zweite Buchstabe ist «ü», der fünfte «v».