Historiker und Schriftsteller, Preisträger des Preises «Großes Buch», Finalist der Preise «Jasna Poljana» und «Nationaler Bestseller»; Autor des Dokumentarromans «Die Pariser Jungen im stalinistischen Moskau», Biografien von Lew Gumiljow, Walentin Katajew und Jewgeni Petrow. Dieses Buch ist ohne Bronze und Pathos, aber mit Aufmerksamkeit für Details geschrieben. Sergej Beljakow analysiert sorgfältig den Mythos über den «gebrochenen» und «reparierten» Sabalotzki und zeigt, wie aus einem provinziellen Jungen mit einem Notizbuch voller Gedichte einer der paradoxesten Dichter des 20. Jahrhunderts wurde. Hier gibt es alles: Mari heilige Haine, die uezdliche «Hogwarts», das hungernde Moskau, das avantgardistische Petrograd, OBERIU, Lager und die Rückkehr zur Poesie.
Sabalotzki ist nicht nur ein Dichter, gleichwertig mit Pasternak, Achmatowa, Zwetajewa, Mandelstam, Majakowski, sondern auch ein ungewöhnlicher utopischer Denker, der mit Tsiolkovsky korrespondierte und die Errungenschaften moderner Biotechnologien voraussagte.