"Der Retter und der Sohn. Staffel 2." - die Fortsetzung der fesselnden Saga, sehr ehrlich, manchmal lustig, manchmal beängstigend, über Kinder, Erwachsene und ihre komplexen Beziehungen. In "Staffel 2" setzt der klinische Psychologe Retter Saint-Yves (1,90 m groß, 80 kg schwer, schwarz) seine Therapie von Patienten fort. Die Eltern haben problematische Kinder, die Kinder haben problematische Eltern... Ella (13 Jahre) kleidet sich in Männerkleidung, schreibt Romane und schreit vor dem Spiegel Lieder; Blandina (12 Jahre) hat eine Süßigkeitenabhängigkeit und schläft kaum, dafür sind ihre Videos mit Pullip-Puppen ein riesiger Erfolg auf YouTube; Gabin (17 Jahre, Nacht-Elfe aus World of Warcraft) hat im Dachboden seines Psychologen Unterschlupf gefunden - ein eklatanter Verstoß gegen die berufliche Ethik... Und der Retter und sein Sohn Lazarus hoffen, mit Louise Rocheto und ihren zwei Kindern eine neue Familie zu gründen. Seltsame Leute, diese Menschen, das kann man nicht anders sagen!
Dieses Buch ist ein wahrer emotionaler Achterbahn. Es spricht auf erstaunlich leichte und warme Weise über komplexe Themen wie Scheidungen, Selbstverletzung und Identitätssuche. Es gibt kein Urteil, nur unendliches Mitgefühl für die Unvollkommenheit der menschlichen Natur. Der Leser fühlt sich, als würde er die Geheimnisse anderer belauschen, aber anstelle von Scham empfindet er Erleichterung: „Ich bin nicht allein.“
„Der Retter und der Sohn. Staffel 2“ ist ein Muss für alle, die den ersten Teil geliebt haben, und für diejenigen, die klugen, lebendigen Prosa über das echte Leben schätzen. Es ist ein Buch, das lehrt zuzuhören und zu hören - sowohl andere als auch sich selbst.