«Abende auf dem Hof nahe Dikanjka» — eines der ersten Bücher von Nikolai Wassiljewitsch Gogol (1809–1852).
Das Buch besteht aus acht Erzählungen. Im Kaleidoskop der Epochen zeigt Gogol das ukrainische volksfestliche und marktwirtschaftliche Leben.
Das Fest mit seiner Freiheit und Freude, die damit verbundenen Aberglauben und Ereignisse führen die Protagonisten aus ihrem gewohnten Dasein und machen das Unmögliche möglich.
Realität und Fantasie verweben sich auf wunderbare Weise in der Vorstellung des Volkes über Vergangenheit und Gegenwart, über Gut und Böse.
- 1. Neue Ausgabe der Klassiker slawischer Mystik und magischem Realismus.
- 2. Geschenkgestaltung von Designer und Künstler Wassili Polowzew: angenehmes Material, zwei Arten von Folienprägung auf dem Cover, informative Halbsuper, Schnittdruck, Illustrationen auf den Vorsätzen, Leseband, weißes Offsetpapier und aktualisiertes Design des Textblocks. Die farbigen und schwarz-weißen Illustrationen des Autors schaffen ebenfalls die Stimmung des Buches.
- 3. Einzigartige Welt der slawischen Folklore — eine Welt von Nixen, Hexen, Geistern, Dämonen und Teufeln, — in der die erstaunlichsten, manchmal auch gruseligen Ereignisse mit sanftem Humor beschrieben und mit dem bunten bäuerlichen Leben des 19. Jahrhunderts kombiniert werden.
Erster Teil
1. Sorotschynska Messe
Auf der Messe im Dorf Sorotschynzi entfaltet sich die Liebesgeschichte von Hritsko und Paraske. Die Stiefmutter des Mädchens ist gegen ihre Hochzeit. Unterdessen kursieren auf der Messe Gerüchte über den roten Umhang des Teufels, der Unglück bringt. Mit List und mystischen Streichen erschrecken die jungen Leute und ihre Verbündeten die Stiefmutter und bekommen die Erlaubnis zur Hochzeit.
2. Der Abend vor Ivan Kupala
Der arme Peter ist in die Schönheit Pidorika verliebt, aber ihr Vater ist gegen die Heiratspläne. Peter schließt einen Pakt mit der bösen Macht — dem Zauberer Basawrjuk. Um Reichtum zu erlangen, muss er ein schreckliches Ritual in der Nacht von Ivan Kupala vollziehen. Am Ende bringt der Reichtum einen Fluch mit sich: Peter verliert den Verstand, und das Leben von Pidorika wird zerstört. Eine Geschichte darüber, dass ein Pakt mit der bösen Macht immer tragisch endet.
3. Maiennacht oder Die Ertrunkene
Der junge Lewko liebt Anna, aber sein Vater — der Dorfschulze — versucht ebenfalls, um das Mädchen zu werben. Nachts trifft Lewko die Geister ertrunkener Frauen an einem alten Haus. Die Nixe bittet um Hilfe, ihre Stiefmutter-Hexe zu finden. Lewko erfüllt die Bitte und erhält von der Nixe einen Brief, der den Schulzen dazu bringt, ihre Hochzeit zu genehmigen.
4. Der verlorene Brief
Der Kosake muss einen wichtigen Brief an die Zarin bringen. Auf dem Weg trifft er auf die böse Macht. Der Teufel stiehlt ihm seinen Hut zusammen mit dem Brief. Der Held gelangt zu einem Hexensabbat, wo er den Brief zurückgewinnt, indem er die Unreinheit beim Kartenspiel besiegt. Er liefert die Nachricht erfolgreich aus.
Zweiter Teil
5. Die Nacht vor Weihnachten
Der Schmied Wakula liebt die launische Schönheit Oxana. Sie verspricht, ihn zu heiraten, wenn er die Schuhe der Zarin besorgt. Wakula fängt den Teufel und fliegt mit ihm nach Petersburg, wo er die Schuhe bekommt. Bei seiner Rückkehr beweist er seine Treue und gewinnt die Liebe von Oxana.
6. Schreckliche Rache
Dunkle und tragische Erzählung. Der Kosake Danilo und seine Frau Katharina leben glücklich, aber ihr Vater entpuppt sich als Zauberer. Er verrät die Heimat und begeht schreckliche Verbrechen. Am Ende erfolgt eine mystische Vergeltung: Der Zauberer wird für seine Übeltaten bestraft. Dies ist die dunkelste und epischste Geschichte des Sammelwerks.
7. Iwan Fjodorowitsch Schponka und seine Tante
Komische Geschichte über den schüchternen Landbesitzer Schponka, der unter der Obhut seiner herrischen Tante lebt. Sie versucht, ihn zu verheiraten, aber der Held hat Angst vor der Ehe und gerät in peinliche Situationen. Die Erzählung verspotet das provinzielles Leben und menschliche Schwächen.
8. Verzauberte Stätte
Der Großvater des Helden tanzt eines Tages an einem seltsamen Ort auf dem Feld, wo der Boden wie verzaubert erscheint. Dort schmeckt er Schätze, aber alles verwandelt sich in seltsame und furchterregende Visionen. Am Ende stellt sich heraus, dass die böse Macht nur über den Menschen gelacht hat.