Irgendwo in anderen Zeiten und vielleicht in einer anderen Welt leben drei Schwestern, Ann, Beatrix und Violet Quigley, in Harmonie. In ihren einfühlsamen Händen gedeiht die Teestube „Mondscheinbogen“, in der jede Besucherin ein wenig mehr über ihr Schicksal erfahren kann. Aromatischer Kräutertee, zuckersüßes Zimtgebäck, elegante Schokoladenpralinen und Erdbeerkuchen mit Sahne: Das ist es, was die Teestube bietet, und außerdem Wahrsagerei aus Teeblättern, Karten und Linien der Hände. Doch scheint die Schwesternidylle nicht lange währen zu sollen: Plötzlich im Fokus des Stadt-Rate der Hexen, müssen die Mädchen entscheiden, ob sie einen Pakt mit dem Rat eingehen oder die Teestube für immer verlieren. Aber zu verstehen, wie man richtig handelt, ist gar nicht so einfach, denn sie waren noch nie so zerstritten: Anns Magie wächst plötzlich beunruhigend, Beatrixs schriftstellerisches Talent wird endlich von einem Verlag bemerkt, und Violet verliebt sich in die Freiheit des Fliegens unter dem Zirkus-Dom oder vielleicht in denjenigen, der neben ihr darunter fliegt…
Diese Geschichte handelt von Schicksal, davon, wie man die familiären Bande nicht zerreißen lässt, und davon, wie man sich selbst nicht verliert – eine atmosphärische Belletristik über ein alternatives Amerika des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wie ein gemütliches Buch über Magie, das man unter einer Decke lesen möchte, während man die Seiten langsam umblättert, kombiniert der Healing-Roman Elemente von Fantasy und warmherziger Liebesgeschichte. Die Schwestern erleben die Veränderungen unterschiedlich und stehen vor Herausforderungen, und es entsteht ein zartes Buch über die Liebe und gleichzeitig eine Erzählung über Familie, in der Unterstützung und Akzeptanz stärker sind als jeder Fluch.