Man kann sich auf die Mutterschaft wie auf ein Projekt vorbereiten: Bücher lesen, Vorträge hören, Ratschläge sammeln, wie es sein muss und wie es richtig ist. Aber wenn das Kind kommt, zerbricht die ganze Theorie an schlaflosen Nächten, Tränen, Streitereien und dem Schuldgefühl für Reizbarkeit und Müdigkeit. In solchen Momenten scheint es, dass man eine schlechte Mutter ist, denn alle anderen kommen besser zurecht. Es entstehen Gefühle, über die man nicht sprechen sollte.
Julia Egoruschkina, Doktorin der Psychologie und Mutter von zwei Töchtern, sagt offen: Mutterschaft ist nicht nur Liebe, sondern auch Schmerz, Verwirrung, Neubewertung seiner selbst. Sie hilft zu verstehen, warum es Ihnen schwerfällt, und gibt Werkzeuge, um die innere Stabilität zurückzugewinnen, die Angst zu verringern, aufzuhören sich selbst zu beschuldigen und zu lernen, sich selbst genauso zu kümmern wie um das Kind.