Tara, die Mutter aller Buddhas, erscheint in einundzwanzig Formen, um Lebewesen sofort von allen Ängsten zu schützen, Unglücke und Krankheiten zu beseitigen, Lebensenergie, Verdienste und Reichtum zu vermehren, zu helfen, die getrübte Wahrnehmung zu überwinden und die Feinde zu besiegen - die fünf Gifte, schädliche Emotionen unseres Geistes.
Die Lobpreisung der einundzwanzig Taras schafft eine Verbindung zwischen dem, der sie vollbringt, und der erleuchteten Aktivität von Tara. In Tibet konnte man diesen Lobgesang auswendig und fast alle lasen ihn, unabhängig von der Schule und Tradition.
In diesem Buch betrachtet Khenchen Palden Sherab Rinpoche die Lobpreisung der einundzwanzig Taras im Licht der Lehren des Terma-Zyklus Longchen Nyingtig. Hier werden vier Ebenen des Sinns präsentiert - äußere, innere, geheime und absolute, die gemäß der Prajnaparamita, Maha-, Anu- und Atiyoga erklärt werden.
Als tiefe und unmittelbare Anleitung des Lehrers hilft dieser Kommentar, das Wesen der edlen Dame Tara zu erkennen, den ewig erleuchteten Zustand als unsere eigene wahre Natur.