Die ersten acht Bände der einzigartigen «Geschichte» von Nikolai Michailowitsch Karamzin (1766–1826) wurden 1818 in einer Auflage von dreitausend Exemplaren veröffentlicht. Zu jener Zeit war das eine riskante, gigantische Auflage. Der Preis aller Bände der Serie war ebenfalls enorm —...
50 Rubel; das war doppelt so viel wie das monatliche Gehalt eines Kaufmanns. Doch weniger als einen Monat später waren alle Bücher ausverkauft! Karamzins Geschichte wurde buchstäblich von der gesamten aufgeklärten Öffentlichkeit jener Zeit gelesen, denn so hatte vorher niemand über die einheimische Geschichte geschrieben. Und es lag nicht nur an dem großartigen Wissen über alte Manuskripte, die Karamzin viele Jahre in den Archiven des Sinder, der Eremitage, der Akademie der Wissenschaften, der Öffentlichen Bibliothek, der Moskauer Universität und in den Mauern des Dreifaltigkeits-Sergius-Klosters studiert hatte, sondern auch an der unparteiischen Darstellung der Ereignisse, für die die Konservativen die «Geschichte» als gefährlichen Text betrachteten und die Liberalen als Predigt des Monarchismus. Vor allem der Stil von Karamzins Darstellung beeindruckte die Öffentlichkeit. Denn bevor er sich an dieses riesige Werk setzte, hatte der Autor eine enorme Arbeit zur Modernisierung der literarischen Sprache seiner Zeit geleistet. Er machte sie lebendig und umgangssprachlich. Kein Wunder, dass die von ihm am Ende des 18. Jahrhunderts verfassten «Briefe eines russischen Reisenden» ihm sofort den Ruf eines talentierten Literaten einbrachten. Doch später unterbrach Karamzin das Schreiben von Belletristik und, in seinen eigenen Worten, «wurde Historiker». Er war überzeugt, dass eine systematische und vollständige Darstellung der einheimischen Geschichte mit all ihren hellen und dunklen Seiten unermesslich wichtiger für die Bildung des bürgerlichen Bewusstseins sei als jede literarische Schöpfung. Kein Wunder, dass auch heute noch Karamzins «Geschichte» das stabile Fundament bildet, auf dem alle modernen Werke basieren, die über die Geschichte unseres Landes berichten. Zu Lebzeiten Karamzins gelang es ihm, sein Werk bis zur Beschreibung des Endes der Wirren des Smuta zu bringen. Später wurden alle zwölf Bände seiner «Geschichte» mehrfach neu gedruckt.
Bei der Erstellung seiner «Geschichte des Russischen Staates» machte Karamzin zahlreiche Anmerkungen und Auszüge, die von großer wissenschaftlicher Bedeutung sind. Doch sie erhöhten das Volumen des mehrbändigen Werkes erheblich, weshalb der Autor entschied, diese zahlreichen Details und Einzelheiten in einen separaten Band von Anmerkungen auszulagern, den Sie in den Händen halten. Die Bekanntschaft mit diesem Buch wird Ihr Verständnis der «Geschichte des Russischen Staates» erweitern.
Die ersten acht Bände der einzigartigen «Geschichte» von Nikolai Michailowitsch Karamzin (1766–1826) wurden 1818 in einer Auflage von dreitausend Exemplaren veröffentlicht. Zu jener Zeit war das eine riskante, gigantische Auflage. Der Preis aller Bände der Serie war ebenfalls enorm — 50 Rubel; das war doppelt so viel wie das monatliche Gehalt eines Kaufmanns. Doch weniger als einen Monat später waren alle Bücher ausverkauft! Karamzins Geschichte wurde buchstäblich von der gesamten aufgeklärten Öffentlichkeit jener Zeit gelesen, denn so hatte vorher niemand über die einheimische Geschichte geschrieben. Und es lag nicht nur an dem großartigen Wissen über alte Manuskripte, die Karamzin viele Jahre in den Archiven des Sinder, der Eremitage, der Akademie der Wissenschaften, der Öffentlichen Bibliothek, der Moskauer Universität und in den Mauern des Dreifaltigkeits-Sergius-Klosters studiert hatte, sondern auch an der unparteiischen Darstellung der Ereignisse, für die die Konservativen die «Geschichte» als gefährlichen Text betrachteten und die Liberalen als Predigt des Monarchismus. Vor allem der Stil von Karamzins Darstellung beeindruckte die Öffentlichkeit. Denn bevor er sich an dieses riesige Werk setzte, hatte der Autor eine enorme Arbeit zur Modernisierung der literarischen Sprache seiner Zeit geleistet. Er machte sie lebendig und umgangssprachlich. Kein Wunder, dass die von ihm am Ende des 18. Jahrhunderts verfassten «Briefe eines russischen Reisenden» ihm sofort den Ruf eines talentierten Literaten einbrachten. Doch später unterbrach Karamzin das Schreiben von Belletristik und, in seinen eigenen Worten, «wurde Historiker». Er war überzeugt, dass eine systematische und vollständige Darstellung der einheimischen Geschichte mit all ihren hellen und dunklen Seiten unermesslich wichtiger für die Bildung des bürgerlichen Bewusstseins sei als jede literarische Schöpfung. Kein Wunder, dass auch heute noch Karamzins «Geschichte» das stabile Fundament bildet, auf dem alle modernen Werke basieren, die über die Geschichte unseres Landes berichten. Zu Lebzeiten Karamzins gelang es ihm, sein Werk bis zur Beschreibung des Endes der Wirren des Smuta zu bringen. Später wurden alle zwölf Bände seiner «Geschichte» mehrfach neu gedruckt.
Bei der Erstellung seiner «Geschichte des Russischen Staates» machte Karamzin zahlreiche Anmerkungen und Auszüge, die von großer wissenschaftlicher Bedeutung sind. Doch sie erhöhten das Volumen des mehrbändigen Werkes erheblich, weshalb der Autor entschied, diese zahlreichen Details und Einzelheiten in einen separaten Band von Anmerkungen auszulagern, den Sie in den Händen halten. Die Bekanntschaft mit diesem Buch wird Ihr Verständnis der «Geschichte des Russischen Staates» erweitern.
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