Im April 1920 entstand auf dem Gebiet des russischen Fernen Ostens ein neuer Staat, bekannt als die Fernostrepublik (DVR). Formell unabhängig und scheinbar die Ideen des sibirischen Regionalismus verkörpernd, stand sie unter der Kontrolle der Bolschewiki. Aber war die DVR...
nur ein Vermittler ihrer Politik? Die Untersuchung von Ivan Sablin umfasst die Geschichte des Fernen Ostens in den Jahren 1900-1920 und widmet sich dem Zusammenleben und der Konkurrenz verschiedener Ansichten über die Zukunft der Region in dieser Zeit. Nationalistische Szenarien verbanden diese Zukunft mit den Interessen einer der Gruppen der ansässigen Bevölkerung: Russen, Burjaten-Mongolen, Koreanern, Ukrainern und anderen. Im Rahmen imperialistischer Projekte wurden Versuche unternommen, die Region in die politischen und wirtschaftlichen Einflusszonen Japans und der USA zu integrieren. Die Bolschewiki betrachteten den Fernen Osten als Sprungbrett für die Ausfuhr der Revolution nach Mongolei, Korea, China und Japan. Befürworter regionalistischer (regionaler) Ideen strebten die Unabhängigkeit oder eine breite regionale Autonomie Sibiriens und des Fernen Ostens an. An der Schnittstelle dieser Szenarien entstand die DVR, die nur zwei Jahre existierte. Der Autor analysiert die multivektorale politische Aktivität in der Region und erklärt, wodurch der Sieg der bolschewistischen Version des staatlichen imperialistischen Nationalismus bedingt war. Ivan Sablin ist Leiter der Forschungsgruppe am Historischen Institut der Universität Heidelberg (Deutschland).
Im April 1920 entstand auf dem Gebiet des russischen Fernen Ostens ein neuer Staat, bekannt als die Fernostrepublik (DVR). Formell unabhängig und scheinbar die Ideen des sibirischen Regionalismus verkörpernd, stand sie unter der Kontrolle der Bolschewiki. Aber war die DVR nur ein Vermittler ihrer Politik? Die Untersuchung von Ivan Sablin umfasst die Geschichte des Fernen Ostens in den Jahren 1900-1920 und widmet sich dem Zusammenleben und der Konkurrenz verschiedener Ansichten über die Zukunft der Region in dieser Zeit. Nationalistische Szenarien verbanden diese Zukunft mit den Interessen einer der Gruppen der ansässigen Bevölkerung: Russen, Burjaten-Mongolen, Koreanern, Ukrainern und anderen. Im Rahmen imperialistischer Projekte wurden Versuche unternommen, die Region in die politischen und wirtschaftlichen Einflusszonen Japans und der USA zu integrieren. Die Bolschewiki betrachteten den Fernen Osten als Sprungbrett für die Ausfuhr der Revolution nach Mongolei, Korea, China und Japan. Befürworter regionalistischer (regionaler) Ideen strebten die Unabhängigkeit oder eine breite regionale Autonomie Sibiriens und des Fernen Ostens an. An der Schnittstelle dieser Szenarien entstand die DVR, die nur zwei Jahre existierte. Der Autor analysiert die multivektorale politische Aktivität in der Region und erklärt, wodurch der Sieg der bolschewistischen Version des staatlichen imperialistischen Nationalismus bedingt war. Ivan Sablin ist Leiter der Forschungsgruppe am Historischen Institut der Universität Heidelberg (Deutschland).
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