„Ein Anwalt kann die Verteidigung auf zwei Arten aufbauen. Die erste, die am weitesten verbreitete, besteht darin, zu beweisen, dass der Beschuldigte nicht in der Lage war, das Verbrechen zu begehen, dessen er beschuldigt wird. Das heißt, das Gericht davon zu überzeugen, dass der Beschuldigte ein Alibi hat. Die zweite Möglichkeit, die Anklage gegen seinen Mandanten abzulehnen, besteht darin, selbst den Mörder zu finden.“
Während eines Festes auf dem Stadtplatz wird eine Frau ermordet – und es gibt keinen einzigen Zeugen. Ein Straßenfotograf macht zufällig ein Bild, auf dem schwarze Hände zu sehen sind, die sich um den Hals des Opfers schließen, und das Gericht entscheidet, dass der Mörder ein schwarzer Mann ist. Eine junge Frau, die gerade erst ihre Karriere als Anwältin begonnen hat, sieht, dass der Beschuldigte keine Verbindung zu der Ermordeten hatte und dass man ihn allein wegen seiner Hautfarbe beschuldigt. In diesem Fall hat sie ein persönliches Interesse, denn der Beschuldigte ist schrecklich gutaussehend und die Sympathie scheint gegenseitig zu sein… Die Ermittlungen enden schnell, die Liebe beginnt. Aber damit ist es nicht getan: Zeugen und Beweise tauchen auf, die neue Details aus dem Leben des Opfers enthüllen, das nur schuldig war, einen unpassenden Mann geheiratet zu haben…