Maxim Semelyak schien ein Musik-Kritiker von „Afisha“, der Gründungsvater von „Prime Russian Magazine“, Chefredakteur von „Men's Health“ zu sein – und war zeitlebens kein Evangelist des „Autofiktion“. Dennoch ist der Held seines ersten Romans – zuverlässig wie die gesamte Handelsmarine...
– ein Erzähler: genau wie der Autor aus dem Jahr 2008. Ein narzisstischer Misanthrop, gräbt er ein Grab auf dem Wagankowskoje, umgeben von einer Suite exzentrischer Wesen, gibt er sich als Enkel von Zoshchenko aus, studiert Kampfkünste, praktiziert friedlichen Barbarei, verkauft alter Schnee, taucht ein in die Alltagsphänomenologie, wälzt sich zwischen Humoreske und Elegie und schwimmt in der Philosophie. Semelyaks „Vaudeville“ ist kein Roman, sondern ein riesiges Prosagedicht, das es erlaubt, das existentielle Vakuum einer ganzen Generation zu fühlen, die sich geweigert hat, sich mit der Moderne auseinanderzusetzen. Im Leben hat es damit kein gutes Ende genommen, aber hunderttausend der besten Worte in bester Ordnung – eine durchaus akzeptable Entschädigung für das Bewusstsein: so wie im Mai 2008 wird es niemals wieder sein.
Maxim Semelyak schien ein Musik-Kritiker von „Afisha“, der Gründungsvater von „Prime Russian Magazine“, Chefredakteur von „Men's Health“ zu sein – und war zeitlebens kein Evangelist des „Autofiktion“. Dennoch ist der Held seines ersten Romans – zuverlässig wie die gesamte Handelsmarine – ein Erzähler: genau wie der Autor aus dem Jahr 2008. Ein narzisstischer Misanthrop, gräbt er ein Grab auf dem Wagankowskoje, umgeben von einer Suite exzentrischer Wesen, gibt er sich als Enkel von Zoshchenko aus, studiert Kampfkünste, praktiziert friedlichen Barbarei, verkauft alter Schnee, taucht ein in die Alltagsphänomenologie, wälzt sich zwischen Humoreske und Elegie und schwimmt in der Philosophie. Semelyaks „Vaudeville“ ist kein Roman, sondern ein riesiges Prosagedicht, das es erlaubt, das existentielle Vakuum einer ganzen Generation zu fühlen, die sich geweigert hat, sich mit der Moderne auseinanderzusetzen. Im Leben hat es damit kein gutes Ende genommen, aber hunderttausend der besten Worte in bester Ordnung – eine durchaus akzeptable Entschädigung für das Bewusstsein: so wie im Mai 2008 wird es niemals wieder sein.
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