Dieser Sammelband ist eine Sammlung psychologischer und mystischer Erzählungen, die darauf abzielen, die Seele zu erforschen, denn sie birgt so viel in sich – Ängste, Wünsche, Laster. Julia und Anastasia Lavryashina sezieren die menschliche Seele, damit die Leser einen Blick hinein werfen und Antworten auf wichtige Fragen finden können.
Julia Lavryashina. „Die unnötige Frage“
Uljana, Schauspielerin bekannter Serien, lebt mit ihrer Tochter und bewahrt ein Geheimnis – niemand weiß, wer ihr Vater ist. Nach der Geburt ihrer Tochter hat sich Uljanas Welt auf sie verengt und hat keine Bedeutung mehr. Wird sie diesen Flecken der Liebe und Ruhe bewahren können oder kann das Leben einer Schauspielerin nicht im Schatten bleiben?
Julia Lavryashina. „Möge es den Untertanen hell sein!“
Mark versucht den Tod seines Vaters zu akzeptieren und zu lernen, ohne ihn zu leben. Er zieht sich zurück, verbringt viel Zeit zu Hause, bis er im Theater einem alten Bekannten seiner Tante – dem Dichter Ermolajev – begegnet. Mark beschließt, an einem Dichterwettbewerb teilzunehmen, und das verändert sein gewohntes Leben grundlegend.
Sammelband von Anastasia Lavryashina
Der Band versammelt Geschichten, in die man sich mit vollem Kopf vertiefen sollte, um in eine geheimnisvolle und manchmal sogar ein wenig beängstigende Atmosphäre einzutauchen. Hier findet man Geschichten über Dämonenjäger und über ein seltsames blindes Mädchen. Mystische Erzählungen wechseln sich mit Geschichten über das echte Leben ab, die sich als nicht weniger rätselhaft erweisen.
Julia Lavryashina ist Autorin von mehr als 50 Prosa-Büchern für Erwachsene und Kinder, einer Reihe von Dramen und Filmszenarien. Mitglied des Schriftstellerverbandes von Russland, Preisträgerin des Internationalen Kinder-Literaturpreises nach V. P. Krapivin. Zusammen mit ihrem Sohn, dem jungen Komponisten Jewgeni Lavryashin, schreibt sie Lieder und Musicals. Die besonderen Merkmale ihrer Prosa sind eine spannende Handlung und psychologische Tiefe.
Anastasia Lavryashina ist noch Studentin, schreibt aber seit ihrer Kindheit. Sie wurde in Moskauer Zeitschriften wie „Führende Stern“, wo ihre Erzählung als bestes Material des Jahres anerkannt wurde, und „Lutsik“ veröffentlicht. Jetzt studiert Anastasia Verlagswesen an der Moskauer Polytechnischen Universität und lernt Regie an der Film- und Fernsehschule „Industrie“ nach S. Bondarchuk. Sie wurde Finalistin des landesweiten Szenarienwettbewerbs „Methode“.