Alexander Wassiljew, geboren 1958 – Modehistoriker, Theaterkünstler, Fernsehmoderator, Präsident der Alexander-Wassiljew-Stiftung, Ehrenmitglied der Akademie der Künste Russlands, Ritter des Ordens der Künste und Literatur Frankreichs und des Ordens des Kreuzes Lettlands. Autor von Büchern wie „Schönheit im Exil“, „Russische Mode: 150 Jahre in Fotografien“, „Familienwerte“. In seinem neuen Buch „Die Schätze des Nomaden: Paris und darüber hinaus“ erzählt Alexander Wassiljew, wie er 1982 mit einer Mappe seiner Skizzen nach Paris kam – und wie er in den folgenden Jahren zu einem weltweit gefragten Theaterkünstler und Modehistoriker wurde; wie er in Paris, Südamerika und Japan Modegeschichte unterrichtete, Aufführungen auf den besten Bühnen der Welt gestaltete, mit Juri Ljubimow und Maija Plisetskaja arbeitete; über seine Begegnungen mit Rudolf Nurejew, Galina Wischnewskaja und Pierre Cardin, über die Freundschaft mit Emigranten der ersten Welle, darunter die Künstler Rostislav Dobuzhinsky, Dmitrij Bushen, Erté, Aristokraten, Ballerinen und Models… Wie das berühmte Buch „Schönheit im Exil“ entstand und eine einzigartige Sammlung historischer Kostüme zusammengetragen wurde. Das Buch ist mit Fotografien aus dem Archiv von Alexander Wassiljew illustriert. „Ich kehre in die Vergangenheit zurück wie in einen Schatzraum, gefüllt mit Eindrücken, Aufführungen, Begegnungen mit großen Menschen, atemberaubenden Reisen…“ Alexander Wassiljew „Fast im Alleingang trägt Sanja Wassiljew die schwere Last der Jahrhunderte, das Jahrhundertgedächtnis der Generationen, alten Kram, der durch ihn zu musealen Werten wurde… Dort, wo Sanja ist, hört man das Klirren alter Gläser, blitzen Spiegelreflexionen, leuchtet das Licht der Kerzen. Es ist immer ein Theater eines einzigen Darstellers.“ Sergej Nikolajewitsch