Igor Nikolajewitsch Suchikh – Literaturwissenschaftler, Doktor der Philologie, Professor an der Universität Sankt Petersburg, Schriftsteller, Kritiker. Autor zahlreicher Studien zur Geschichte der russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter die Bücher „Probleme der Poetik Tschechows“, „Tschechow im Leben: Themen für einen kleinen Roman“, „Von… bis… Studien zur russischen Literatur“, „Sergej Dovlatov: Zeit, Ort, Schicksal“, „Struktur und Sinn: Theorie der Literatur für alle“, „Bücher des 20. Jahrhunderts. Russisches Kanon“ und andere, sowie von Schülern und Lehrern bevorzugte Lehrbücher über Literatur.
Der dreibändige „Russische Literatur für alle“ (erste Auflage – 2013) ist ein Führer durch die heimische Klassik, der sich an das das breiteste Lesepublikum richtet. Er gibt einen Einblick in das nationale literarische Kanon – von „Das Wort über die Feldzüge Igorevs“ bis zu Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Die vorliegende Ausgabe ist um neue Kapitel ergänzt – „Folklore: von der Bylina bis zum Khorovod“, „Erzählungen der Wirrenzeit: Glück und Unglück“, „A. D. Kantemir“, „A. N. Radischew“, „N. S. Leskow“, die Kapitel über Saltykow-Schchedrin und Gorki wurden erweitert, und ein großer Abschnitt „Die Sprache der russischen Schriftsteller“ wurde aufgenommen.
„Russische Literatur für alle“ ist eines jener seltenen Bücher, die im Laufe der Zeit nicht veralten. Es beweist erneut, dass Philologie keine trübe Wissenschaft ist und ein ernsthaftes Gespräch über Literatur nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam sein kann.