«Der Mensch, der sieben Mal starb» — ein Detektivroman mit einer fantastischen Annahme über eine Zeit Schleife, in der der sechzehnjährige Hisataro Oba immer wieder am selben Tag landet, während das gewohnte Familienfest zu einem Kampf gegen den Tod und die Lügen wird. Yasuhiko Nishizawa verbindet hier ein klassisches Mordrätsel mit der Spannung eines geschlossenen Kreises: Die Handlung konzentriert sich auf das Anwesen des reichen Großvaters, unter Verwandten, die seit langem durch Erbstreitigkeiten miteinander verfeindet sind. In dieser Geschichte sind nicht nur die Beweise wichtig, sondern auch die Konstruktion der Zeit selbst, in der jedes Gespräch, jede Geste und jede Entscheidung eine andere Bedeutung bei einer neuen Wiederholung erhalten können. Es entsteht ein japanischer Krimi, in dem familiäre Konflikte, Misstrauen und Berechnung nicht nur der Hintergrund, sondern die treibende Kraft sind, die die Ereignisse vorantreibt.
Während der Neujahrsfeiertage versammelt sich die Familie im Haus von Reijiro Fugami, dem Kopf eines großen und wohlhabenden Clans. Zwischen seinen beiden Töchtern gibt es seit langem einen heftigen Wettbewerb: Jede möchte, dass die Zukunft des Unternehmens ihrer Familienzweig gehört. Nach einem der Treffen stirbt der Großvater, und für den Helden wird dies nicht zu einer einmaligen Tragödie, sondern zu einem sich wiederholenden Tag, an dem er die Gespräche erneut verfolgen, die Versionen überprüfen und verstehen muss, wem der Tod des alten Mannes nützlich war. Je weiter diese Untersuchung voranschreitet, desto klarer wird: Im Haus gibt es zu viele Verletzungen, versteckte Berechnungen und Gründe für Verdacht.
- Hisataro Oba — der sechzehnjährige Held und Erzähler, der in ein «Zeitloch» gerät und einen Tag neun Mal erlebt. Die Wiederholungen geben ihm die seltene Möglichkeit, das zu bemerken, was normalerweise entgeht, und Schritt für Schritt das Bild des Verbrechens zusammenzustellen.
- Reijiro Fugami — der Großvater des Helden, reicher Familienoberhaupt und Zentrum des gemeinsamen Konflikts. Seine Position, Macht und die Frage des Erbes machen ihn zu einer Figur, von der die Interessen aller Verwandten abhängen.
- Die Mutter des Helden und ihre Schwester — die Töchter von Reijiro, die seit langem wegen der Zukunft des Familienunternehmens verfeindet sind. Ihr Gegensatz bestimmt den Ton für alles, was im Haus geschieht.