Die Sammlung von Werken der Vera Panova vereint bedeutende Texte, die fest in den Goldfonds der sowjetischen Literatur eingegangen sind. Im Mittelpunkt steht die Novelle «Satelliten» (1946) — ein Werk, das der Schriftstellerin landesweiten Ruhm einbrachte. Im Zentrum der Erzählung...
stehen die Schicksale von Militärmedizinern: Sie transportieren während des Zweiten Weltkriegs Verwundete von der Front in die Hinterlandkrankenhäuser und stehen täglich vor schwersten Prüfungen, wobei sie wahrhaftigen Heldenmut zeigen. Das Thema der Barmherzigkeit, der Pflicht und der Menschlichkeit unter extremen Bedingungen machte «Satelliten» zu einem der eindringlichsten Texte über den Krieg. Später wurde auf Grundlage der Novelle der kultige Mehrteiler «Für den Rest des Lebens» (Regisseur Peter Fomenko) gedreht, dessen Drehbuch Boris Vakhtin, der Sohn von Vera Panova, verfasste. Im Sammlung ist auch die Novelle «Sentimentaler Roman» (1958) enthalten — ein lebendiges Werk, das die Feinheiten menschlicher Beziehungen und die Atmosphäre der Epoche enthüllt. Ergänzt wird die Ausgabe durch die Novellen «Lichtes Ufer» (1949) und «Seryozha» (1955). Diese Texte sind durch gemeinsame Helden verbunden und bilden im Grunde eine Art Dilogie, die es ermöglicht, die Entwicklung der Charaktere nachzuvollziehen und das Panorama des Nachkriegslebens zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Novelle «Seryozha»: sie erhielt hohe Anerkennung von Zeitgenossen und festigte Panovas Ruf als Meisterin der psychologischen Prosa. Nach diesem Werk drehten Georgy Daneliya und Igor Talankin einen Spielfilm, der 1960 mit dem «Kristallglobus» — dem Hauptpreis des Internationalen Filmfestivals in Karlsbad — ausgezeichnet wurde. Der hohe künstlerische Wert von «Seryozha» wurde auch von Korney Chukovsky gewürdigt: er hob die klassische Strenge und Harmonie der Novelle hervor und betonte die seltene Proportionalität der Teile und die Unterordnung aller Bilder unter ein einheitliches künstlerisches Ganzes — eine Qualität, die Panovas Prosa mit den Traditionen Pushkins und Tschechows verbindet.
Die Sammlung von Werken der Vera Panova vereint bedeutende Texte, die fest in den Goldfonds der sowjetischen Literatur eingegangen sind. Im Mittelpunkt steht die Novelle «Satelliten» (1946) — ein Werk, das der Schriftstellerin landesweiten Ruhm einbrachte. Im Zentrum der Erzählung stehen die Schicksale von Militärmedizinern: Sie transportieren während des Zweiten Weltkriegs Verwundete von der Front in die Hinterlandkrankenhäuser und stehen täglich vor schwersten Prüfungen, wobei sie wahrhaftigen Heldenmut zeigen. Das Thema der Barmherzigkeit, der Pflicht und der Menschlichkeit unter extremen Bedingungen machte «Satelliten» zu einem der eindringlichsten Texte über den Krieg. Später wurde auf Grundlage der Novelle der kultige Mehrteiler «Für den Rest des Lebens» (Regisseur Peter Fomenko) gedreht, dessen Drehbuch Boris Vakhtin, der Sohn von Vera Panova, verfasste. Im Sammlung ist auch die Novelle «Sentimentaler Roman» (1958) enthalten — ein lebendiges Werk, das die Feinheiten menschlicher Beziehungen und die Atmosphäre der Epoche enthüllt. Ergänzt wird die Ausgabe durch die Novellen «Lichtes Ufer» (1949) und «Seryozha» (1955). Diese Texte sind durch gemeinsame Helden verbunden und bilden im Grunde eine Art Dilogie, die es ermöglicht, die Entwicklung der Charaktere nachzuvollziehen und das Panorama des Nachkriegslebens zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Novelle «Seryozha»: sie erhielt hohe Anerkennung von Zeitgenossen und festigte Panovas Ruf als Meisterin der psychologischen Prosa. Nach diesem Werk drehten Georgy Daneliya und Igor Talankin einen Spielfilm, der 1960 mit dem «Kristallglobus» — dem Hauptpreis des Internationalen Filmfestivals in Karlsbad — ausgezeichnet wurde. Der hohe künstlerische Wert von «Seryozha» wurde auch von Korney Chukovsky gewürdigt: er hob die klassische Strenge und Harmonie der Novelle hervor und betonte die seltene Proportionalität der Teile und die Unterordnung aller Bilder unter ein einheitliches künstlerisches Ganzes — eine Qualität, die Panovas Prosa mit den Traditionen Pushkins und Tschechows verbindet.
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