Eine phantasmagorische Geschichte über die Freundschaft eines Jerusalemer Jungen, der kurz vor der Proklamation des Staates Israel in eine religiöse Familie geboren wurde, mit einem erwachsenen Sonderling und Projektionisten, der von der Rettung der Menschheit vor dem Hunger träumt, mit Hilfe seiner "Lebensmittel-Armee", und sich allmählich in den Wahnsinn hineinmanövriert. Fast ebenso farbenfroh sind die anderen Freunde des ungewöhnlichen Kindes: ein Paar begeisterter Bewunderer des österreichisch-ungarischen Kaisers Franz Joseph, ein alter Totengräber, eifrige Veganer, überzeugte Esperantisten und andere Charaktere. Die Erzählung beginnt und endet am afrikanischen Ufer des Suezkanals, wo der lyrische Protagonist unmittelbar nach dem Oktoberkrieg 1973, bekannt in Israel als Yom Kippur Krieg, ankommt, aber die Hauptereignisse des Romans spielen sich im Jerusalem der frühen fünfziger Jahre ab. Und da viele Handlungsstränge ihre Wurzeln in der fernen Vergangenheit haben, erhält der Leser die Gelegenheit, in die Atmosphäre Jerusalems des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einzutauchen und einige wichtige Knotenpunkte der neueren jüdischen Geschichte zu berühren.
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