Der vierte Band der genialen, umwerfenden, umnachtenden Serie „Insekten in Comics“ präsentiert uns einen neuen Hauptcharakter – die Stabheuschrecke. Und nicht nur einen, sondern das gesamte führende Trio der populärsten Vertreter der Ordnung Phasmatodea – der Gespenstpflanzen (keine Sorge! Diese „Gespenster“ sind zwar wild, aber durchaus sympathisch). Und sie schlagen sogar vor, einen von ihnen zu sich einzuladen – ihn aufzunehmen, zu wärmen, zu füttern. Und warum nicht? „Wir leben ruhig, beschaulich, stören niemanden. Wir essen maßvoll, verursachen keinen besonderen Lärm... Wir sind einfach ideale Begleiter!“ – versichern uns die Stabheuschrecken durch die Stimmen von Christophe Kaznow, François Vodarzaka und Cosby, den Autoren und Künstlern der Serie. Also schaut euch diese Meister des Camouflage mal genauer an: vielleicht wird euch eines dieser sechsbeinigen Wunder (Blätter? Zweige?) so sehr verzaubern, dass ihr sofort in den Zoohandlung rennen wollt! Allerdings – wie man so schön sagt, nicht von der Stabheuschrecke allein, denn auf den Seiten des neuen Bandes erwarten euch: der tückische Ameisenbär (der, in Wirklichkeit, nicht nur kein Bär, sondern nicht einmal eine Ameise ist), die hinterlistige Skorpionsfliege (die mit Skorpionen gar nichts zu tun hat), die gefräßige Goldaugenmücke (nur in der Kindheit! Danach nix!), nicht weniger gefräßige Zungenfliegen (die auch im Erwachsenenalter für zehn isst), die entzückende (vorsicht! Das Äußere kann täuschen!) Nussmotte, die gesellige (aber hier alles ehrlich) Getreidemücke... Und außerdem die violette Baumschneiderbiene, die scharlachrote Feuerblüte, der Wasser-Skorpion und natürlich – natürlich! – die Hauptstars der gesamten Serie: die Fliege und die Ameise. Ihr habt euch doch schon nach ihnen gesehnt, oder?