Epikur, Gottmensch-Heiler. Untersuchung des Kultes von Asklepios und seiner Heiligtümer
In diesem Werk werden die Schriften von Walter F. Otto und Karl Kerényi, engen Freunden und Gleichgesinnten, präsentiert. Das Buch von Walter F. Otto „Epikur“ ist keine akademische Monographie und kein erschöpfendes Studium der Philosophie Epikurs. Vielmehr ist es ein...
inspiriertes Essay, eine Art philosophische Botschaft, die sich an ein breites Publikum richtet. Hier verbindet Otto zwei scheinbar unvereinbare Begriffe: die reinste Form des Materialismus und den absoluten Glauben an die Existenz von Göttern – und zeigt Epikur nicht als Atheisten oder Hedonisten, sondern als Denker, der einen einzigartigen, sogar asketischen Weg zur Freiheit durch die Angleichung an das Göttliche vorgeschlagen hat. In dem Buch „Gottmensch-Heiler“ untersucht Karl Kerényi die archetypische Bedeutung des Bildes von Asklepios. Für die antiken Mediziner war Asklepios nicht nur der göttliche Schutzpatron. Er war das Ideal, der Prototyp ihres eigenen Daseins – des Daseins eines Heilers. Kerényi analysiert detailliert die Ursprünge des Kultes und zeigt, dass das Archetyp „göttlicher Arzt“ nicht nur in der Geschichte lebt. Er findet sein Spiegelbild in der modernen Psychologie (im Sinne der jungianischen analytischen Psychologie), wo das Bild des Heilers eine äußerst wichtige Rolle im Individuationsprozess spielt.
In diesem Werk werden die Schriften von Walter F. Otto und Karl Kerényi, engen Freunden und Gleichgesinnten, präsentiert. Das Buch von Walter F. Otto „Epikur“ ist keine akademische Monographie und kein erschöpfendes Studium der Philosophie Epikurs. Vielmehr ist es ein inspiriertes Essay, eine Art philosophische Botschaft, die sich an ein breites Publikum richtet. Hier verbindet Otto zwei scheinbar unvereinbare Begriffe: die reinste Form des Materialismus und den absoluten Glauben an die Existenz von Göttern – und zeigt Epikur nicht als Atheisten oder Hedonisten, sondern als Denker, der einen einzigartigen, sogar asketischen Weg zur Freiheit durch die Angleichung an das Göttliche vorgeschlagen hat. In dem Buch „Gottmensch-Heiler“ untersucht Karl Kerényi die archetypische Bedeutung des Bildes von Asklepios. Für die antiken Mediziner war Asklepios nicht nur der göttliche Schutzpatron. Er war das Ideal, der Prototyp ihres eigenen Daseins – des Daseins eines Heilers. Kerényi analysiert detailliert die Ursprünge des Kultes und zeigt, dass das Archetyp „göttlicher Arzt“ nicht nur in der Geschichte lebt. Er findet sein Spiegelbild in der modernen Psychologie (im Sinne der jungianischen analytischen Psychologie), wo das Bild des Heilers eine äußerst wichtige Rolle im Individuationsprozess spielt.
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