Noah Andrews hat ein Geheimnis.
Und es liegt nicht daran, dass er ein wenig nerdig ist oder sich für Cosplay interessiert. Es liegt nicht an seiner Leidenschaft für Bücher – Technothriller sind tatsächlich großartig. Es liegt nicht daran, dass er Gamer ist, und nicht einmal an seiner Besessenheit mit Film- und Buchzitaten. All das sind Kleinigkeiten. Das Hauptgeheimnis, das ihn nachts wachhält, ist, dass er schwul ist.
Als der sorgfältig verborgene Teil von ihm nach außen bricht und das Geheimnis nicht länger geheim gehalten werden kann, beschließt Noah, ein Risiko einzugehen – er öffnet sich allen und enthüllt sein Geheimnis, um die Last loszuwerden und endlich er selbst zu sein. Doch unerwartet erhält er eine anonyme Nachricht: Ein Junge gesteht, dass er in Noah verliebt ist und in seiner Schule lernt. Der Unbekannte unterschreibt die Briefe mit dem Namen Altair und ist, wie einst Noah selbst, noch nicht bereit, sich zu outen.
Nach einigen Wochen des Schreibens vereinbaren Noah und seine anonyme Schwärmerei ein erstes Treffen. Nur ein Date, nichts Besonderes. Doch als Noah den Jungen sieht, der hinter den Briefen verborgen war, zählt alles andere nicht mehr. Er kann seinen Augen nicht trauen. Es scheint, als könnte nichts und niemand ihm nach diesem Abend das Lächeln aus dem Gesicht wischen. Doch nur wenige Monate später beweist ein einziger Anruf das Gegenteil – alles bricht zusammen.