Viele Familien hängen geografische Karten an die Wand. In einigen Häusern gibt es auch eine Zeitachse. Darauf kann man zum Beispiel sehen, dass das Römische Reich in seiner Blütezeit war, als in China die Qin-Dynastie herrschte. Dass auf dem Gebiet des heutigen Russland die ersten Siedlungen von Viehzüchtern und Ackerbauern entstanden, als die Griechen mit den Trojanern kriegten… Heutzutage erfahren wir sofort von den Ereignissen in einem anderen Teil des Planeten. Die antiken Zivilisationen lebten jedoch ihr eigenes Leben und ahnten nicht, dass es außerhalb ihrer selbst noch andere gab.
Allerdings wussten viele Völker und Stämme, die in der Antike im heutigen Nahen Osten lebten, doch voneinander, weil sie eng zusammenlebten, auf vergleichsweise kleinem Gebiet.
Diese Kulturen berührten sich, beeinflussten den Alltag, die Architektur und die Kleidung der Nachbarn, übernahmen Bräuche und lernten Handwerkskünste. Zur Zeit von König David kämpften die Juden gegen die Philister, und die Beziehungen zu den Phöniziern waren durchaus partnerschaftlich.
Schaffen Sie sich eine Zeitachse. Sie erwartet viele unerwartete Entdeckungen!
Stellen Sie sich vor: der lebhafte phönizische Hafen von Tyrus, das Geschrei der Möwen, der Geruch von Meersalz und das Knarren der Decks.
Durch die Fantasie von Sir Arthur Conan Doyle treffen hier zwei Personen aufeinander. Der eine – ein gerissener griechischer Anführer in weißer Tunika und Sandalen. Der andere – ein majestätischer alter Mann, dessen Kleidung mit königlichem Purpur bestickt ist. Er hat vor, eine Stadt zwischen Bergen und Wüste zu bauen und ist gekommen, um wertvolles Holz bei den Phöniziern zu kaufen und Handwerker zu engagieren. Während die Helden über ihre Schicksale und Bestimmungen sprechen, beginnen die Leser allmählich zu begreifen, wem von den beiden bestimmt ist, die große Stadt zu zerstören, und wer den ersten Stein für die ewige Hauptstadt legt. Die Antwort erwartet Sie in diesem Buch, wo Geschichte und Mythos aufeinandertrafen.