Das Buch «Rote Ostern» von Nina Pavlova ist den drei neuen Märtyrern von Optina gewidmet, die an Ostern 1993 getötet wurden.
Im Frühling 1993 erschütterte ein schreckliches Ereignis die gesamte orthodoxe Welt, das sich am Vorabend von Ostern ereignete: Durch die Hand eines psychisch instabilen Menschen wurden drei Bewohner der Wüste von Optina brutal getötet. Im Himmel gibt es nun mehr Bittsteller für die christliche Welt, wir bringen im Lobpreis des Heldentums der neuen Märtyrer Gebete für ihr Seelenheil dar.
Zur Erinnerung an das Heldentum der neuen Märtyrer von Optina wurde das Buch «Rote Ostern» geschrieben. Es ist nicht so sehr eine Biografie der Mönche, sondern eher eine Chronik der Wiederbelebung der Wüste von Optina und der Wunder, die sie begleiteten. In dem Buch gibt es viele Details und Zeugenaussagen von Pilgern, Klosterbewohnern und Einheimischen. Die Erzählung basiert auf den Tagebuchaufzeichnungen der Autorin, die einmal zur Pilgerfahrt kam und in Optina dauerhaft blieb.
Durch die schriftstellerische Begabung werden die anschaulichen Bilder des Lebens und der Sitten jener Zeit, in der die Abtei wiederbelebt wurde, vermittelt, die die gesegnete Atmosphäre des heiligen Ortes widerspiegeln, wo die neuen Märtyrer unserer Zeit Christus dienten und den Glaubensheldentum vollbrachten.
Charaktere, Dialoge und Zeugenaussagen dieser Ereignisse offenbaren uns das Bild von aufrichtig gläubigen Menschen, die Christus in ihr Herz aufgenommen haben «sogar bis zum Tod». Die Leuchter unserer Tage, deren Erinnerung die Seelen der Gläubigen, des Priestertums und der Laien wärmt und beflügelt, inspirierend und stärkend für den aufrichtigen und selbstlosen Dienst an Gott. Wir preisen Gott, der uns Beispiele unerschütterlichen Glaubens der neuen Märtyrer von Optina gegeben hat.