Mikhail Zygar - politischer Journalist, Dokumentarfilmer, Schriftsteller; ehemaliger Chefredakteur des Fernsehsenders "Dojd". Autor der Bücher "Die gesamte Kreml-Macht", "Das Imperium muss sterben", "Alle sind frei", "Krieg und Strafe" (letzteres in Zusammenarbeit mit "Meduza" veröffentlicht). Sein neues Buch "Die dunkle Seite der Erde" ist eine sehr persönliche Rekonstruktion der letzten dreißig Jahre der Existenz der Sowjetunion, eine Chronik ihrer Bewegung vom Beginn des Weltraumzeitalters, dem Höhepunkt der Entwicklung des sowjetischen Imperiums, zur Stagnation, und dann - zur Perestroika, einer Reihe von Krisen und dem Zusammenbruch. Und es ist auch ein Buch über die Menschen, Zeitgenossen und Teilnehmer dieser Ereignisse. Unter ihnen sind Mikhail und Raisa Gorbatschow, Jewgeni Jewtuschenko, Juri Alexejewitsch Gagarin, Wladimir Wyssozki und Marina Vladi, Alla Pugatschowa, Alexander und Natalja Solschenizyn, Andrej Sacharow und Jelena Bonner, Boris Grebenschikow und Viktor Zoi, Boris Jelzin und andere. Schließlich ist es ein Buch über die Wahl, die Millionen von Bewohnern des ehemaligen sowjetischen Imperiums unter schwierigen historischen Bedingungen getroffen haben. Darüber, dass keine Diktatur ewig währt. Darüber, dass die Zukunft uns immer die Chance gibt, etwas zu verändern - und deshalb kann man auf sie nicht nur mit Besorgnis, sondern auch mit Hoffnung blicken.