Die 1950er Jahre. Die Bewohner der kleinen Provinzstadt Ensk bereiten sich auf den Neujahrsfeier vor.
Dorofea Kupriyanova, die Vorsitzende der Stadtverwaltung, erwartet, dass ihr geliebtes Erstgeborenes am festlichen Tisch zu der Familie stößt. Der Sohn ist zu einem Egoisten herangewachsen, der nicht arbeiten will und von einem schönen Leben träumt. So wollte Dorofea ihn nicht sehen, einst eine Arbeiterin in der Fabrik und jetzt die Stadtleiterin. Aber einem Mutterherz kann man nicht befehlen.
Der Direktor des Werkes, Stepan Bortashevich, hat immer davon geträumt, richtig und ehrlich zu sein. Aber er ist gezwungen zu lügen, andere zu hintergehen und sich herauszuwinden. Nur mit seinen Kindern ist er der alte — leidenschaftlicher Komsomolze, unverbesserlicher Romantiker und Optimist.
Dieses Schaltjahr wird schicksalhafte Veränderungen im Leben der Protagonisten bringen. Nicht immer glücklich, aber immer notwendig. Illusionen verschwinden, unnötige Verbindungen reißen, festgezurrte Knoten werden durchtrennt, und schließlich geht das Leben weiter.