Die Unternehmerin Asya, die Hauptfigur dieses hart realistischen und zugleich mystischen Romans, unternimmt eine Reise in die Stadt ihrer Kindheit mit dem volkstümlichen Namen Wergnaja Gubacha. Die Stadt ist bereits fast vollständig vom Wald verschlungen und verwandelte sich in einen Geist, und trotzdem, wie sich herausstellt, leben dort noch einige geliebte Menschen, die Asya seit über dreißig Jahren nicht gesehen hat... Nur versteht Asya zunächst nicht, dass sie sich auf die Suche nach ihrer persönlichen Geschichte begibt. Sie glaubt, sie habe eine ganz praktische Aufgabe – einen Schatz zu finden. Zusammen mit ihrem alten Onkel ist sie besorgt auf der Suche nach dem Gold, das ihre Mutter aufbewahrt hat, während ihr Onkel, der Bruder der Mutter, eine Haftstrafe in der Gefängnis absitzte. Die Mutter ist gestorben und hat niemandem gesagt, wo sie das Geld versteckt hat.
Die Suche nach dem Gold erweist sich natürlich als nicht ganz ungefährlich. Hoffnung und Leere, Gier und Fantasie, Ruinen und Erinnerungen an glückliche Momente, das Gefühl von Katastrophe und Zärtlichkeit – die Gefühle der Protagonisten sind voller Widersprüche, und die Abenteuer sind tragikomisch und manchmal völlig unvorhersehbar, wie das Leben selbst. Das macht sie interessant.