Das Buch widmet sich der Analyse der Bilder der volkstümlichen mythologischen Prosa - den "Hausgeistern", die in der antiken Mythologie höchste Gottheiten waren und sich in der späten Folklore in niedere geistige Wesen verwandelten, die in alltäglichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten helfen: dem Badeseele, dem Hausgeist, dem Waldgeist, dem Wassermann und verwandten Wesen. Es wird das Erscheinungsbild, der Chronotop, die Funktionen dieser Charaktere untersucht. Es wird der Synkretismus und die Vieldeutigkeit der Bilder aufgezeigt, deren Archetyp im Mythos vom Totemvorfahren entstanden ist. Zur Analyse werden Feldmaterialien herangezogen, darunter auch solche, die vom Autor gesammelt wurden. In diesem Buch wird erstmals eine vergleichende Analyse eines sehr großen Umfangs an wissenschaftlichen Daten aus dem Bereich der Ethnographie, Folkloristik, Geschichte, Linguistik, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Volksmedizin und Botanik durchgeführt.
Für Folkloristen, Ethnografen, Kunsthistoriker, Religionswissenschaftler, Psychologen sowie für Leser, die sich für die Volkskultur interessieren.