„Der sichtbare Mensch“ (1924) des ungarischen Literaten und Dichters Béla Balázs (1884–1949) ist eines der ersten Bücher zur Filmtheorie. Balázs, der der Meinung ist, dass „der Film den Menschen und seine Welt sichtbar macht“, befasst sich unter dem Einfluss der...
Ideen von Henri Bergson, Georg Simmel und Wilhelm Dilthey, bei denen er in Paris und Berlin studierte, mit Physiognomie und Mimik und wird ein Pionier in der Erforschung des Gesichts und der Nahaufnahme. Er tritt in polemischen Austausch mit Kuleschow und Eisenstein, um die ästhetischen Gesetzmäßigkeiten der Filmkunst zu ergründen, beschreibt und analysiert deren Ausdrucksformen und entfaltet die Prinzipien, die das Kino so populär gemacht haben. Balázs betrachtet verschiedene Filmtypen, enthüllt die Geheimnisse optischer Tricks, bewertet eine neue Richtung - den Farbfilm, - und deckt die Bedeutung von Ton und Musik für Filme auf und ironisiert über das „Happy End“. Die Ideen von Balázs gehören nicht ausschließlich der Vergangenheit an, sondern werden ständig von Wissenschaftlern, Historikern und Filmsemiotikern aufgegriffen. Der Einfluss von „Der sichtbare Mensch“ auf das theoretische Denken erstreckt sich von dem Konzept der „Aura“ von Walter Benjamin bis zur Filmsemiotik von Christian Metz und feministische Theorien des Blicks.
„Der sichtbare Mensch“ (1924) des ungarischen Literaten und Dichters Béla Balázs (1884–1949) ist eines der ersten Bücher zur Filmtheorie. Balázs, der der Meinung ist, dass „der Film den Menschen und seine Welt sichtbar macht“, befasst sich unter dem Einfluss der Ideen von Henri Bergson, Georg Simmel und Wilhelm Dilthey, bei denen er in Paris und Berlin studierte, mit Physiognomie und Mimik und wird ein Pionier in der Erforschung des Gesichts und der Nahaufnahme. Er tritt in polemischen Austausch mit Kuleschow und Eisenstein, um die ästhetischen Gesetzmäßigkeiten der Filmkunst zu ergründen, beschreibt und analysiert deren Ausdrucksformen und entfaltet die Prinzipien, die das Kino so populär gemacht haben. Balázs betrachtet verschiedene Filmtypen, enthüllt die Geheimnisse optischer Tricks, bewertet eine neue Richtung - den Farbfilm, - und deckt die Bedeutung von Ton und Musik für Filme auf und ironisiert über das „Happy End“. Die Ideen von Balázs gehören nicht ausschließlich der Vergangenheit an, sondern werden ständig von Wissenschaftlern, Historikern und Filmsemiotikern aufgegriffen. Der Einfluss von „Der sichtbare Mensch“ auf das theoretische Denken erstreckt sich von dem Konzept der „Aura“ von Walter Benjamin bis zur Filmsemiotik von Christian Metz und feministische Theorien des Blicks.
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