Acht Ausgaben, zehn Jahre Arbeit mit Unterbrechungen, ein zutiefst persönliches Werk über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, das den russischen Romantizismus abschloss - all das handelt von dem Gedicht "Dämon".
Zum ersten Mal wandte sich Lermontow mit fünfzehn Jahren dem Gedanken zu, und seitdem trat das Bild des Dämons (eines rebellischen Geistes, der von Leidenschaften geplagt wird und zum ewigen Einsamkeit verurteilt ist) wie eine Besessenheit in das Werk des Dichters ein und verfolgte ihn bis zu seinem tragischen Tod.
Der Band enthält auch Gedichte aus verschiedenen Jahren, die das kreative Leben Lermontows vor und nach "Dämon" darstellen: "Korsar", "Verbrecher", "Zwei Brüder", "Zwei Sklavinnen", "Giulio", "Azrael", "Engel des Todes", "Bekenntnis", "Seemann" und "Märchen für Kinder".