Anfang der 1970er Jahre. Eine alte, einst guberniale Stadt mehrere Hundert Kilometer von Moskau entfernt. Die Kunstwissenschaftlerin Anna, die gerade ihre Dissertation über die Werke des Ikonenmalers Dionysios verteidigt hat, erfährt, dass aus einem nahegelegenen Kloster ein Icon aus dem...
16. Jahrhundert verschwunden ist. Anna begibt sich auf die Spur des verschwundenen Bildes des Heilands, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass dies eine Spur auf Blut ist. Alexej Smirnow von Rauch (1937-2009) hinterließ in den 1960er Jahren einen bleibenden Eindruck bei den Stammgästen des Juzhinski-Kreises mit seiner Prosa und bei den Liebhabern des Modernismus in Tschechien und Deutschland mit seiner Malerei. Nachdem er die Verbindungen zur Außenwelt abgebrochen hatte, verbrachte Smirnow dreißig Jahre in den Mauern von Kirchen und Einsiedeleien, restaurierte Fresken und beobachtete das parallele Leben der sowjetischen Gesellschaft, in dem in einem erstickenden Kampf die überlebenden Nachkommen des Adels, geflohene Mönche, unternehmungslustige Intouristen, deklassierte Elemente und die allgegenwärtigen Mitarbeiter der Geheimdienste vermischt waren. Der packende, wahrheitsgetreue und deshalb noch grausamere Roman "Dionysios Tafel" wurde 1976 ohne Aussicht auf Veröffentlichung im Schreibtisch geschrieben. Ein verlorenes Meisterwerk der russischen Literatur, das überzeugend zeigt, dass sich die zentralen Fragen des Lebens in Russland weder in fünfzig Jahren noch in fünfhundert Jahren verändert haben.
Anfang der 1970er Jahre. Eine alte, einst guberniale Stadt mehrere Hundert Kilometer von Moskau entfernt. Die Kunstwissenschaftlerin Anna, die gerade ihre Dissertation über die Werke des Ikonenmalers Dionysios verteidigt hat, erfährt, dass aus einem nahegelegenen Kloster ein Icon aus dem 16. Jahrhundert verschwunden ist. Anna begibt sich auf die Spur des verschwundenen Bildes des Heilands, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass dies eine Spur auf Blut ist.
Alexej Smirnow von Rauch (1937-2009) hinterließ in den 1960er Jahren einen bleibenden Eindruck bei den Stammgästen des Juzhinski-Kreises mit seiner Prosa und bei den Liebhabern des Modernismus in Tschechien und Deutschland mit seiner Malerei. Nachdem er die Verbindungen zur Außenwelt abgebrochen hatte, verbrachte Smirnow dreißig Jahre in den Mauern von Kirchen und Einsiedeleien, restaurierte Fresken und beobachtete das parallele Leben der sowjetischen Gesellschaft, in dem in einem erstickenden Kampf die überlebenden Nachkommen des Adels, geflohene Mönche, unternehmungslustige Intouristen, deklassierte Elemente und die allgegenwärtigen Mitarbeiter der Geheimdienste vermischt waren. Der packende, wahrheitsgetreue und deshalb noch grausamere Roman "Dionysios Tafel" wurde 1976 ohne Aussicht auf Veröffentlichung im Schreibtisch geschrieben. Ein verlorenes Meisterwerk der russischen Literatur, das überzeugend zeigt, dass sich die zentralen Fragen des Lebens in Russland weder in fünfzig Jahren noch in fünfhundert Jahren verändert haben.
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