Miguel de Unamuno – spanischer Klassiker und Philosoph.
Im Gegensatz zum Roman erfand er das Genre „Nivola“ (oder „Raman“), wodurch er die literarischen Spielregeln veränderte.
Unamuno macht den Leser in „Im Nebel“ zum Co-Autor und erlaubt, aus zwei Varianten des Endes zu wählen. Augusto, der Held des Romans, vermutet, dass er nur ein Produkt der Fantasie des Autors ist, dass sein Leben dem Willen eines anderen unterworfen ist. Das Licht der Augen der hübschen Pianistin befreit den Helden aus dem dichten Nebel des Alltags, bringt ihm aber gleichzeitig diesen fatalen Gedanken.
Allerdings schenkt Augusto ihm zunächst nicht viel Beachtung.
Alle seine Kräfte sind darauf gerichtet, der launischen Pianistin zu gefallen und sie ihrem Verlobten zu entziehen.
Doch das Mädchen beginnt, mit den Gefühlen Augustos zu spielen.
In Verzweiflung beschließt er, mit dem Leben abzuschließen, fährt aber zuerst zu seinem Schöpfer nach Hause und erfährt, dass dieser plant, ihn zu töten…